jeudi 18 mars 2010

EINFÜHRUNG

Zwischen dem Frühjahr 2001 und heute, gab es eine ganze Reihe interessanter, wichtiger Entwicklungen in der Welt der Wissenschaft. Fortschritte auf so unterschiedlichen Gebieten wie der Paläontologie, der Molekularbiologie, der Anatomie und der Genetik haben einmal mehr das Dilemma aufgezeigt, in dem sich die Evolutionstheorie befindet. Die Evolutionstheorie wurde in ihrer heutigen Form Mitte des 19. Jahrhunderts von Charles Darwin aufgestellt und gab dem Materialismus ungeheuren Auftrieb. Seitdem ist sie mit dem Materialismus so eng verbunden, dass ihr Zusammenbruch gleichzeitig auch das Ende des Materialismus bedeutet.
Der Materialismus ist eine äußerst gefährliche Philosophie, die die Existenz Gottes, der Religion und des spirituellen Lebens verneint und die Materie als das einzig absolut Existierende ansieht. Sie leistet einer egoistischen Weltsicht Vorschub. Die weltweit immer noch verbreitete, selbstsüchtige, kämpferische und rücksichtslose Moral ist ein Produkt des materialistisch-darwinistischen Standpunkts.
Es ist daher von allergrößter Bedeutung, die materialistische Weltsicht intellektuell zu widerlegen; damit dies gelingen kann, muss wiederum die wissenschaftliche Unhaltbarkeit der Evolutionstheorie enthüllt werden, die die Grundlage dieser Weltsicht darstellt. Das jedoch ist eine leichte Aufgabe, denn dem Darwinismus fehlt jede wissenschaftliche Grundlage. Nicht ein einiger wissenschaftlicher Beweis wurde in einem relevanten Wissenschaftszweig bisher gefunden. Die Funde, die überhaupt bisher aufgetaucht sind, zeigen, dass die Evolution nie stattgefunden hat. Alles, was Evolutionisten vorweisen, sind Verdrehungen von Tatsachen biologischer Phänomene und Verdrehungen von Tatsachen beim Fossilienbestand, wobei nicht ein einziger Beweis präsentiert werden konnte. Doch manchmal beschränken sie sich nicht auf ihre vorurteilsbehaftete, unwissenschaftliche Vorgehensweise, sondern greifen darüber hinaus zu Fälschungen “wissenschaftlicher“ Beweise.
Damit das wahre Gesicht des Darwinismus erkennbar wird, ist es notwendig, den Effekt seiner Propaganda zu neutralisieren und so vielen Menschen wie möglich die wissenschaftlichen Fakten zugänglich zu machen. Die folgenden Kapitel dieses Buches untersuchen daher die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die den Evolutionsbetrug aufdecken, sowie die Unhaltbarkeit des Inhalts so mancher einseitiger Berichte, die in evolutionistischen Publikationen und anderen Medien erschienen sind.


EINE SERIE VON IRRTÜMERN ÜBER
DIE INTELLIGENZ VON AFFEN


Der europäische Ableger von National Geographic TV sendete im April 2003 zwei Dokumentarfilme mit den Titeln “Die Geschichte von drei Schimpansen” und “Mein Lieblingsaffe”. Die Botschaften, die übermittelt werden sollten, waren ähnlich. Themen, Reihenfolge und Zeitpunkt der Sendungen von National Geographic TV zeigten ganz klar, dass hier wieder einmal evolutionistische Propaganda am Werk war. Der Sender, der bereits im März 2003 die Märchen von dem “Hund, der ins Wasser ging und zum Wal wurde” und von dem “Fisch, der das Meer verließ und Beine bekam” ausgestrahlt hatte, bot diesmal eine weitere Geschichte, mit der er versuchte, die Zuschauer mit der angeblichen Evolution des Menschen zu indoktrinieren.
Die Dokumentation “Die Geschichte von drei Schimpansen” handelt von Zirkusaffen, “Mein Lieblingsaffe” von einem Makaken. Beide Filme geben Beispiele intelligenten Verhaltens von Affen, und unter der stillschweigenden Voraussetzung, dass Affen nahe Verwandte des Menschen seien, wird der Eindruck erzeugt, sie seien ähnlich intelligent. Dieser Artikel wird die verdrehten darwinistischen Argumentationen dieser beiden Dokumentarfilme aufdecken.

Die Behauptung, Schimpansen und Menschen
seien genetisch verwandt, ist falsch
Gleich zu Beginn des Films wird von Schimpansen als eine mit dem Menschen verwandte Art gesprochen, und es wird behauptet, Wissenschaftler hätten die Ähnlichkeiten zwischen den beiden Spezies erkannt, schon bevor die genetische Verwandtschaft nachgewiesen worden sei.
National Geographic TV's Darstellung von Affen als eine dem Menschen verwandte Art ist nichts als ein darwinistisches Vorurteil, dass auf keinerlei wissenschaftlichen Nachweisen beruht. Es gibt absolut keinen Beweis der Behauptung, Mensch und Affe stammten von einem gemeinsamen Vorfahren ab. Angesichts der Tatsachen, die der Fossilienbestand uns vorhält, haben auch evolutionistische Paläontologen davon Abstand von der Hoffnung genommen, ein "Missing Link" zwischen Menschen und Schimpansen zu finden.
Die Behauptung einer "genetischen Verwandtschaft" zwischen Mensch und Affe wurde schlicht und ergreifend als Irreführung entlarvt. "Genetische Verwandtschaft" ist ein Szenarium, dass als Ergebnis der Verdrehung von Fakten bezüglich der Betrachtung der DNS des Menschen und des Affen entwickelt wurde, mit dem Ziel, den Darwinismus zu unterstützen. Doch an diesem Szenarium stimmt überhaupt nichts, denn es behauptet, die DNS sei aufgrund zufälliger Mutationen durch die Evolution entstanden. Tatsache ist jedoch, dass die Auswirkungen von Mutationen auf Organismen grundsätzlich schädlich sind und sogar tödlich sein können. Die DNS enthält sinnvolle Informationen, die speziell codiert sind. Zufällige genetische Veränderungen können der DNS eines Organismusses keine sinnvolle, neue Information hinzufügen. Sämtliche Experimente und Beobachtungen an Mutationen zeigen dies.
Außerdem haben neue wissenschaftliche Entdeckungen der vergangenen Monate die Behauptung der genetischen Verwandtschaft als Propaganda entlarvt. Ein Genetiker am California Institute of Technology (CALTECH) fand heraus, dass der genetische Unterschied zwischen Mensch und Schimpanse dreimal größer ist, als bisher angenommen. (1)
(Für weitere Einzelheiten über die wissenschaftlichen Entdeckungen, die das Szenarium der menschlichen Evolution widerlegt haben, siehe: Der widerlegte Darwinismus von Harun Yahya bei www.harunyahya.de)
Die Fernsehdokumentation des National Geographic TV "My Favorite Monkey" (Mein Lieblingsaffe) behauptet, Mensch und Affe besäßen eine ähnliche Physiologie, und dies wird als Beweis für die Evolution angeführt. Der Film zeigt unter anderem einen Tierarzt, der einen Affen behandelt. Der Veterinär führt aus, dass einige der zu dessen Behandlung verwendeten Medikamente eigentlich für Menschen bestimmt seien, was die Verwandtschaft zwischen den beiden Spezies beweise.
Doch die Tatsache, dass Medikamente bei beiden wirken können, hat überhaupt keine Beweiskraft für die Evolutionstheorie. Dieser Vergleich beruht lediglich auf darwinistischen Vorurteilen. Es ist völlig natürlich, dass ähnliche Chemikalien bei Mensch und Affe wirken können. Beide Spezies leben in derselben Biosphäre, und sie bestehen aus den gleichen kohlenstoffbasierten organischen Molekülen. Diese gemeinsame Struktur gilt nicht nur für Menschen und Affen, sondern in der gesamten Natur. Zum Beispiel wird ein Medikament aus dem Blut der Hufeisenkrabbe hergestellt. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass der Mensch mit der Hufeisenkrabbe verwandt ist. Andererseits versetzt die Transplantation von Schimpansen-Nieren auf den Menschen der Behauptung der ähnlichen Physiologie einen schweren Schlag. Dr. Keith Reemtsma von der Tulane Universität führte 1963 mehr als ein Dutzend solcher Transplantationen von Schimpansen auf Menschen durch, und alle Patienten starben. (2) Es lag daran, dass der Stoffwechsel des Schimpansen schneller funktioniert als der des Menschen; aus diesem Grund konsumieren die Schimpansen-Nierenzellen sehr schnell das im menschlichen Körper befindliche Wasser, wodurch die Patienten praktisch austrockneten.

National Geographic TV's Propaganda Taktik
Die Propaganda Taktik, deren sich National Geographic TV in seinen Dokumentationen so oft bedient, besteht darin, Beispiele intelligenten Verhaltens von Affen zu zeigen und Vergleiche zwischen ihnen und dem Menschen zu ziehen. Diese Taktik wird deutlich an Äußerungen wie "Es sind intelligente Tiere", "Ihre Bedürfnisse erinnern sehr stark an die des Menschen", und "Wie wir fühlen sie das Bedürfnis nach persönlichen Bindungen und Beziehungen".
Der begleitende Kommentar erwähnt, dass Affen angesichts von Schwierigkeiten in der Natur kreative Lösungen finden und dass sie intelligente Problemlöser sind; die Trennungslinie zwischen menschlichem Verhalten und dem des Affen könne sehr unklar verlaufen.
An anderer Stelle wird gesagt, sie ähnelten uns physisch, wir setzten sie im Weltraum ein und in der medizinischen Forschung, sie ähnelten uns auch im Sozialverhalten. Das Familienleben sei sehr wichtig für die Makaken, und wir seien so eng mit ihnen verwandt, dass… usw.
Doch die Inkonsistenz bei der Konstruktion einer evolutiven Verbindung zwischen Menschen und Affen in Zusammenhang mit ihrer Intelligenz und zwischenmenschlichen Beziehungen ist offensichtlich. Es gibt andere Tiere, die den Affen, was Intelligenz und Beziehungsfähigkeit angeht, weit überlegen sind. Bienen können zum Beispiel eine Architektur in ihren Stöcken verwirklichen, die nur durch mathematische Berechnungen entstehen kann. (3) Ein geometrischer Plan wird in den Stöcken sichtbar, der geringsten Materialverbrauch bei maximalem Speichervermögen ermöglicht. Zur Identifikation des optimalen Designs müssen Art und Umfang der verschiedenen möglichen geometrischen Formen berechnet werden und die Form mit dem besten Verhältnis von Fassungsvermögen und Umfang muss ausgewählt werden.
Biber können ihre Nester in der stärksten Strömung in der Mitte von Flüssen bauen, wobei sie ein Ingenieurwissen an den Tag legen, das der Mensch anwendet, wenn er Staudämme baut. (4)
Termiten bauen großartige Türme, vergleichbar mit unseren Wolkenkratzern, sie bauen Klimasysteme, besondere Vorratskammern und landwirtschaftliche Flächen in sie ein. Natürlich impliziert die Tatsache, dass sie ersichtlich mathematische und geometrische Kenntnisse besitzen und Ingenieurtechniken einsetzen nicht, dass wir mit Bienen, Bibern oder Termiten verwandt sind.
Es ist kein Beweis für Evolution, dass Affen das Bedürfnis nach inter-individuellen Beziehungen haben. Auch Kreaturen, die mit Sicherheit keine Verwandtschaft mit dem Menschen besitzen, unterhalten ähnliche Bindungen untereinander. Pinguine zum Beispiel ziehen ihren Nachwuchs sehr liebevoll auf. Hunde sind sehr treu und anhänglich in ihrer Beziehung zum Menschen. Tauben unterhalten enge Beziehungen zu ihren Partnern, und Wellensittiche sind sich untereinander und dem Menschen treu ergeben. All das jedoch macht Pinguine, Tauben, Wellensittiche und Hunde nicht zu unseren Verwandten.
Diese Tiere beweisen aber sehr wohl die Hinfälligkeit der Behauptungen der Evolutionstheorie, was die Herkunft ihrer Intelligenz und die Ursachen ihres Verhaltens angeht. Trotz der Tatsache, dass die genannten Tiere auf dem imaginären Baum der Evolution auf einem vom Menschen viel weiter entfernten Ast sitzen, zeigen sie ein Verhalten, dass der menschlichen Intelligenz viel näher kommt, als das der Schimpansen.
Honigbienen zeigen einen weiteren Widerspruch auf, den die Evolutionstheorie nicht erklären kann. Die Theorie versucht, eine Korrelation zwischen Intelligenzgrad und der Entwicklung des Hirn-Nervensystems darzustellen. Die Tatsache, dass der Mensch das am höchsten entwickelte Lebewesen ist, wird seinem im Verhältnis zu seiner Körpermasse größten Gehirn aller Lebewesen zugeschrieben. Nach dieser Logik müssten Schimpansen, mit ihrem wesentlich komplexeren Nervensystem, den Bienen weit überlegen sein. Doch tatsächlich ist es genau umgekehrt. Der vergleichsweise simple Organismus der Biene, die sich im sogenannten Baum der Evolution so weit vom Menschen entfernt befindet, entkräftet definitiv die Behauptungen der Evolutionisten über die Intelligenz der Affen.

Die Wortverdreherei der "Kultur der Affen"
Die Dokumentation My Favorite Monkey erweckt den Eindruck, die Affenart der Makaken besäße die Fähigkeit, komplexe Verhaltensmuster zu entwickeln und diese anderen Artgenossen zu vermitteln und somit an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Dies wird als eine Art "Kultur der Affen" beschrieben, da ein solches Verhalten das Vorhandensein prinzipieller Kulturtechniken voraussetzt.
Nun mag es naheliegen, Verhaltensmodelle einer ganz bestimmten Spezies als Hinweis auf das Vorhandensein von "Kultur" zu verstehen. Doch wie wir bereits festgestellt haben, sind "menschenähnliches" Verhalten oder "menschenähnliche" Verhaltensmuster in bestimmten Bereichen kein Beweis für die Evolutionstheorie.
National Geographic TV verzerrt hier zwei Sachverhalte vollständig. Zuerst wird das Beispiel eines Makaken gegeben, der im Meer den Sand von einer Kartoffel abwäscht, bevor er sie isst. Dann wird ein ausgewachsener Makake gezeigt, wie er einem jüngeren Affen Steine aus der Hand nimmt, mit denen dieser gerade gespielt hatte.
Es wird kommentiert, dass das Waschen der Kartoffel ein Verhalten sei, das zunächst von einem einzigen Affen der Gruppe "erfunden" worden sei, und dieser habe es dann den anderen beigebracht; dies sei ein Zeichen von Kultur. Das Wegnehmen der Steine, mit denen der junge Makake spielte, wird mit dem Verhalten von Kindern im Kindergarten verglichen, die einander das Spielzeug wegnehmen. Hier wird suggeriert, die Tatsache, dass der ältere Affe, der dem jüngeren seine Stärke demonstriert, indem er ihm die Steine wegnimmt, zeige, der Stein spiele eine besondere Rolle im Sozialverhalten der Tiere.
Der Umstand, dass ein Affe ein "menschliches" Säuberungsverhalten an den Tag legt und eine "Spielzeug-Kultur" habe, kann nicht als Beweis für die Evolution angeführt werden. Evolutionisten sind beharrlich auf eine angeblich vorhandene Affenkultur fixiert, die auf einer besonderen Art und Weise der Kommunikation zwischen ihnen basiere. Damit soll suggeriert werden, menschliche Kultur sei ein mit der Evolution einher gegangenes Phänomen, und unter den Tieren seien die Affen der menschlichen Kultur am nächsten.
Doch die Wildbiene Schwarzula oder die Blattschneideameise zeigen eine wesentlich komplexere Art von Kultur – das Betreiben von Landwirtschaft. Die Schwarzula betreibt eine "Massentierhaltung", indem sie sich die Sekrete einer bestimmten Larvenart zunutze macht, die sie einsammelt und in ihrem Nest aufbewahrt. Blattschneideameisen betreiben Landwirtschaft, indem sie Pilze züchten. (5) Eine andere Ameisenart sammelt Baumharz und benutzt es als Desinfektionsmittel gegen Keime in ihrem Nest. Dies ist ein Zeichen "medizinischer Kultur". Die Tatsache, dass Kreaturen, die nach evolutionistischer Auffassung "primitiver" und somit verwandtschaftlich vom Menschen weiter entfernt sind als Affen, solch komplexe Beispiele von Kultur aufweisen, reicht völlig aus, die Behauptung der Evolutionisten, es gebe eine Verbindung zwischen der "Affenkultur" und dem Menschen, zu entkräften.
Wie wir festgestellt haben, können die Wortverdrehungen von National Geographic TV das Verhalten und die die "Kultur" unter Tieren, die angeblich den des Menschen ähnlich sind, nicht erklären. Mehr noch, die Beispiele von Verhalten und Kultur bei Bienen, Ameisen, Bibern, Hunden und Tauben werfen gewisse Fragen auf, die niemals durch die Evolutionstheorie beantwortet werden können: Wie kamen diese Kreaturen zu den für ein solch komplexes Verhalten unerlässlichen Informationen? Wie können sie diese Informationen interpretieren? Wie kommt es, dass winzige Insekten ein komplexeres Verhalten aufweisen, als Affen, die angeblich nächsten Verwandten des Menschen?
Stellen Sie diese Fragen einem Evolutionisten Ihrer Wahl. Es ist absolut sicher, dass seine Antwort die Zwickmühle verdeutlichen wird, in der sich die Evolutionisten befinden. Die erfahreneren unter ihnen werden versuchen, das Problem zu vertuschen, indem sie sagen, solches Verhalten sei vom "Instinkt" abhängig. Doch auch das rettet die an einem toten Punkt angekommene Theorie nicht. Instinkt ist nichts als ein Name für die Verlegenheit, in der sich die Evolutionstheorie befindet.
Es ist offensichtlich, dass Instinkt nicht vom Lebewesen selbst stammt, sondern diesem von einer überlegenen Intelligenz zugeführt wird. Es ist niemand anderes als Gott, der das Verhalten von Bienen, Bibern, Hunden, Tauben und Schimpansen inspiriert. Jedes Lebewesen weist genau die Eigenschaften auf, die Gott bestimmt hat. Dass der Schimpanse ein Tier ist, das der Mensch amüsant findet, und das seinen Befehlen gehorchen kann, liegt an der dem Tier von Gott eingegebenen Inspiration. Diese Wahrheit findet sich in dem Qur'anvers: "Und dein Herr lehrte die Biene..." (Qur'an, 16:48)

Der Affen-Unfug des National Geographic TV
Die Behauptungen in den Vergleichen zwischen Makaken und Menschen in der Dokumentation "Mein Lieblingsaffe" sind so völlig inkonsistent, dass der Film den Eindruck macht, er sei als Kinderunterhaltung konzipiert worden. Zum Beispiel:
Die Versuchsaffen, die in den Weltraum geschossen wurden, werden als Helden bezeichnet und uns wird weisgemacht, ohne sie hätte der Mensch niemals den Schritt in den Weltraum unternehmen können. Das ist ein völlig unsinniger Kommentar: Die besagten Affen im Weltraum taten überhaupt nichts. Die Raumkapseln, in denen sie saßen, wurden von der Erde aus gesteuert, und die Affen waren lediglich in den Kabinen festgeschnallt und wurden als Versuchsobjekte benutzt. Wenn man ein Heldentum der Versuchstiere in der Raumforschung unterstellt, dann müssten Ratten und Hunde auch genannt werden, denn diese Tiere wurden ebenso in Raumkapseln ins Weltall geschossen.
In "Mein Lieblingsaffe" wird auch darauf verwiesen, dass Affen in der medizinischen Forschung eine große Rolle gespielt haben. Es wird uns gesagt, dass aufgrund der Forschungen an Rhesusaffen die Rh Tests entwickelt worden seien. Doch der Einsatz eines Tieres in der medizinischen Forschung macht dieses noch lange nicht zu einem Verwandten des Menschen, genauso wie der Einsatz von Bakterien bei der Entwicklung von Antibiotika diese nicht zu Verwandten des Menschen macht.
In der Dokumentation wird auch ein Vergleich angestellt zwischen der Art und Weise, wie Affen sich gegenseitig entlausen, um Flöhe und andere Parasiten aus ihrem Fell zu entfernen und der Tatsache, dass Menschen zum Friseur gehen, und es wird suggeriert, dass dem Gang zum Friseur ein ähnliches Sozialverhalten zugrunde liegt wie der gegenseitigen Entlausung der Affen.
Diese Behauptung ist ein leuchtendes Beispiel dafür, dass National Geographic TV's darwinistische Phantasien keine Grenzen kennen. Vielleicht sehen wir in Zukunft noch andere Auswüchse dieser blühenden Phantasie, beispielsweise, dass die Herkunft der Gewohnheit mancher Menschen, ins Theater zu gehen, darin zu suchen ist, dass auch eine Gruppe von Affen, die miteinander spielen, zuweilen von einer anderen Gruppe Affen dabei beobachtet wird. Natürlich nur dann, wenn nicht vorher die Termiten mit ihren Konstruktionsfertigkeiten wieder entdeckt werden und deswegen als nächste Verwandte des Menschen herhalten müssen!
Makaken auf Jet Skis und auf Skiern oder Makaken, die mit ihren Besitzen im Restaurant sitzen und essen, sind deswegen keine Verwandten des Menschen. Es ist klar, dass ein solches Verhalten seine Ursachen nicht in Affen-Etiquette oder Affenkultur hat. Solches Verhalten ist das Ergebnis einer Abrichtung durch Belohnung und Strafe, und es bedeutet nicht mehr als eine Zirkus Show. Tatsächlich werden in solchen Shows auch Hunde, Vögel und Delphine gezeigt und sie demonstrieren dabei eindrucksvolle Fertigkeiten. Doch National Geographic TV benutzt und verzerrt solche Bilder von Affen, um den Köpfen der Menschen die Behauptung der Evolutionstheorie einzuimpfen, die Affen seien die nächsten Verwandten des Menschen.

Schlussfolgerung
Diese von National Geographic TV ausgestrahlten Dokumentationen zeigen wieder einmal, dass dieser Sender den Darwinismus blind und dogmatisch unterstützt. Die aufgestellten Behauptungen über Tierintelligenz und Tierverhalten entbehren jeglicher wissenschaftlichen Aussage. Der Sender, der Affen im Weltraum zu Helden erklärt und versucht, eine evolutive Verbindung zwischen sich lausenden Affen und Menschen, die zum Friseur gehen, herzustellen würde wegen solcher Behauptungen selbst von Kindern ausgelacht werden. Wenn der Sender die Evolutionstheorie verteidigen will, raten wir dringend, rationalere, logischere Argumente dafür zu finden.


1. "Chimps Humans only 95% Similar," http://www.cnn.com/2002/
TECH/science/09/24/humans.chimps.ap/index.html
2. Daniel Q. Haney, "Scientists choose a transplant donor that's smart, plentiful and kind of cute," Associated Press, 08.04.2001. http://www.boston.com/news/daily/04/pig_transplant.htm
3. The Miracle in the Honeybee, Audio Book: http://www.harunyahya.com/m_audio.php#a8
4. Harun Yahya, For Men of Understanding, Ta-Ha Publishers, January 2001
5. Harun Yahya, The Miracle in the Ant, Goodword Books, 2001


DER SCHMUGGEL, ÜBER DEN NATIONAL GEOGRAPHIC TV NICHT BERICHTEN WOLLTE


Der Sender National Geographic TV strahlte eine zweiteilige Dokumentation unter dem Titel "Dinosaurier Dealers" aus. Sie befasste sich mit dem Handel mit Fossilien und Fossilienschmuggel und beschrieben die Abenteuer eines Paläontologen, der den Spuren einer Reihe gestohlener Fossilien gefolgt ist, die aus Australien herausgeschmuggelt worden waren. Die Spur wurde in kriminalistischer Manier verfolgt und es wurden Verhandlungen gezeigt, in denen den Schmugglern eine Falle gestellt werden sollte. So wurde der Eindruck erweckt, National Geographic sei eine idealistische Institution, den Schmugglern hart auf den Fersen, in dem Versuch, diesen illegalen Handel zu unterbinden. Was der Sender jedoch zu erwähnen vergaß, ist die Tatsache, dass er selbst nur wenige Jahre zuvor in den Schmuggel eines Archaeoraptor Fossils verwickelt war – und in den Betrug, der mit dem Schmuggel einher ging. Darüber wurde kein Wort verloren.
Rufen wir die Einzelheiten dieser Schmuggelaffaire ins Gedächtnis.
Archaeoraptor liaoningensis wurde zu einem Saurier-Vogel Fossil hochstilisiert. Der Fund der Überreste der Kreatur, ein angebliches Bindeglied der Evolution zwischen Sauriern und Vögeln, anscheinend ausgegraben in der chinesischen Provinz Liaoning, wurde in der November Ausgabe 1999 des National Geographic veröffentlicht.
Stephen Czerkas, Kurator eines amerikanischen Museums hatte das Fossil für 80000 Dollar von den Chinesen gekauft.
Er zeigte es zwei Wissenschaftlern, mit denen er Kontakt aufgenommen hatte. Dann schrieb er einen Bericht über das Fossil.
Czerkas verfügt nicht über einen Doktortitel, und er ist auch kein Wissenschaftler. Er sandte seinen Bericht an die renommierten Wissenschaftsmagazine Nature und Science, doch beide weigerten sich, ihn zu veröffentlichen, bevor er nicht einer unabhängigen Kommission von Paläontologen zur Prüfung vorgelegt worden wäre.
Czerkas war entschlossen, seine phantastische Entdeckung veröffentlicht zu sehen, und so klopfte er beim National Geographic an die Tür, einem Magazin, bekannt für seine Unterstützung der Evolutionstheorie.
Nach chinesischem Recht ist es definitiv verboten, innerhalb der Grenzen Chinas ausgegrabene Fossilien außer Landes zu bringen, und auf Fossilienschmuggel stehen schwere Strafen, sogar die Todesstrafe. Obwohl dies beim National Geographic wohlbekannt war, akzeptierte es das aus China geschmuggelte Fossil.
Es wurde den Medien im Oktober 1999 in der Verlagszentrale des National Geographic auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Ein siebenseitiger bebilderter Artikel, der das Dino-Vogel Märchen transportierte, wurde in der November Ausgabe des National Geographic als Titelstory präsentiert. Zudem wurde das Fossil im National Geographic Museum als definitiver Beweis der Evolutionstheorie Millionen Menschen gezeigt.
Die Wahrheit kam im März 2001 ans Licht: Keine Übergangsform wie der Achaeoraptor hat jemals existiert. Computertomographische Analysen des Fossils offenbarten, dass es aus Teilen mindestens zweier verschiedener Arten bestand. Archaeoraptor war also entthront und fand seinen Platz in der Geschichte neben all den anderen Fälschungen der Evolutionisten. Der Darwinismus – dessen Behauptungen in den vergangenen 150 Jahren niemals empirisch nachgewiesen worden sind – wurde einmal mehr mit gefälschten Fossilien in Verbindung gebracht.
Wie wir gesehen haben, hatte das National Geographic selbst einmal Teil an dem Fossilienschmuggel, den es nun zu bekämpfen vorgibt. Nun kann man die Tatsache, dass das Magazin in seinen jüngsten Dokumentationen den Fossilienschmuggel an die Öffentlichkeit bringt, als positives Zeichen werten, dass es solche Praktiken in Zukunft nicht mehr tolerieren will. Doch wenn der Sender wirklich den Fossilienschmuggel bekämpft, dann muss er sich in seinem Programm auch mit so bekannten Fällen wie dem des Archaeoraptor beschäftigen. Auch wenn es nicht in sein darwinistisches Programm passt, es wäre ein lobenswertes Verhalten in den Augen der Zuschauer, Fehler der Vergangenheit einzugestehen und der Wahrheit die Ehre zu geben.

Die Untersee-Märchen des National Geographic
National Geographic TV strahlte eine Dokumentation mit dem Titel Built for the Kill ("Zum Töten geboren") aus. Sie verfolgte zwei Ziele. Zum einen beschrieb die Sendung einige Jagd- und Verteidigungstechniken bestimmter Meerestiere. Ausserdem wurde eine darwinistische Botschaft vermittelt, indem manche Kreaturen als "zum Töten programmiert" oder als "gnadenlose Killer" beschrieben werden.
Das makellose Design dieser Kreaturen wurde als "Überlebensmechanismus" bezeichnet, wofür der Beweis allerdings schuldig blieb. Diese Art der Berichterstattung findet sich regelmässig in Sendungen von National Geographic TV und ähnlichen darwinistischen Institutionen. Es ist jedoch offensichtlich, dass solchen Schilderungen jede wissenschaftliche Basis fehlt, denn die Betrachtung der Eigenschaften solcher Tiere mit der anschliessenden Behauptung "Diese wurden zum Überleben entwickelt", oder dem Design der Lebewesen ein darwinistisches Etikett aufzukleben, ist kein wissenschaftlicher Wert an sich.
Die glänzende Unterseite und die blaue Farbe des restlichen Körpers des Blauhais beipielsweise durch Evolution erklären zu wollen, ohne irgendeinen Beweis dafür zu liefern, offenbart lediglich die vorgefasste Meinung von National Geographic TV.
Ein nach unten blickender Fisch kann den Hai wegen dessen dunkler Hautfarbe nicht vom ebenfalls dunklen Meeresboden unterscheiden. Umgekehrt ist der Hai durch seine glänzende Unterseite vor dem über ihm befindlichen durch das Sonnenlicht gleissenden Meeresspiegel ebenso getarnt. Wenn das durch Evolution zustande gekommen sein soll soll, dann muss erklärt werden, wie die für diese Tarnung notwendige Information in der DNS des Tieres aufgetaucht sein soll, und dies muss wissenschaftlich nachgewiesen werden. Zu behaupten, diese Information sei durch natürliche Auslese und Mutationen entstanden, ohne irgendeinen wissenschaftlichen Beweis dafür zu liefern, ist nichts als darwinistischer Dogmatismus.
Durch intelligentes Design hingegen kann diese Eigenschaft des Hais überzeugend erklärt werden: Die Information, welche Hautpartien des Hais welche Farbe haben, steckt in seiner DNS. Es ist völlig rational und wissenschaftlich, zu behaupten, die Kodierung dieser Information sei nicht durch Zufall, sondern durch eine bewusste Intervention entstanden.
Der grundsätzliche Faktor, der die Ungültigkeit der in dem Film aufgestellten evolutionistischen Behauptungen enthüllt, ist das ausserordentlich komplizierte Design der vorgestellten Kreaturen. Das Sonarsystem des Delphins, das in der Dokumentation besprochen wird, ist ein Beispiel dafür. Delphine besitzen ein ein besonderes Organ in ihrem Kopf, mit dem sie Töne aussenden können, anhand deren Echos, die von im Wasser befindlichen Objekten verursacht werden, sie sich orientieren können. Die Schallwellen dringen mehr als 30 cm tief in den Sand des Meeresbodens ein, und das Echo vermittelt dem Delphin eine sehr genaue "Landkarte" des sich auf seinem Weg unter ihm verändernden Meeresbodens. Sein Sonar funktioniert so perfekt, dass die US Marine dessen Prinzip bei der Entwicklung ihres eigenen neeuen Sonarsystems zugrunde legte. Bis dahin konnten existierende Sonarsysteme die während des ersten Golfkrieges im Meeressand verlegten Minen nicht orten, und die Amerikaner verloren einige Schiffe. Aufgrund dieser Erfahrungen wurden neue Forschungen unter Berücksichtigung der von den Delphinen angewandten Sensortechnik durchgeführt, und ein solches System wurde später in den Schiffen der US Flotte installiert.
Whitlow Au, ein Wissenschaftler am Marine Biologie Institut in Kailua auf Hawaii und seine Kollegen stellten ein verfeinertes System vor. Das künstliche "Delphin Sonar" wurde zusätzlich mit einem Computer zur Speicherung und Auswertung der Sonarechos ausgestattet. Es wurde einer Reihe von Tests unterzogen und erreichte sehr gute Ergebnisse, eine Erfolgsquote von 90% bei 40 cm tief im Sand vergrabenen Minen. (1)
Fortgeschrittene Computersysteme sind nötig, um die Funktion des Delphin-Sonars nachzuahmen. Das Sonarsystem des Tieres ist jedoch noch effizienter als das des Computers und darüber hinaus viel kleiner, ein Wunder an Ingenieurskunst. Zu behaupten, ein solches Organ sei durch Mutation entstanden – was die Evolutionstheorie tut – ist genau so unlogisch, wie zu behaupten, ein Computer könne aus dem Boden auftauchen als Ergebnis auftretender Naturereignisse wie Wind und Regen. Kein vernünftiger Mensch würde so etwas glauben. Doch das National Geographic TV geht über die Komplexität dieses Organs hinweg mit der lapiddaren "Erklärung", es sei "ein Produkt der Evolution", ohne auch nur den Anschein eines Beweises dafür zu liefern.
Der Engelhai ist ein weiteres Tier, dessen Design die Evolutionstheorie ins Schleudern bringt. Sein abgeflachter Körper erlaubt es dem Fisch, sich im Sand einzugraben und seiner Beute aufzulauern, wobei nur seine Augen wie Periskope herausragen. Eine weitere erstaunliche Eigenschaft dieses Tieres ist die Fähigkeit, seine Opfer mit Hilfe eines Organs, das elektrische Signale wahrnehmen kann, zu orten. Wenn der Augenblick gekommen ist, schnellt es aus seinem Versteck heraus und verschlingt seine Beute mit einem einzigen Biss.
National Geographic TV spricht hier von "einem "sechsten Sinn", den das Tier entwickelt habe. Sein sensorisches System ist äusserst kompliziert: Das Tier verfügt über sein Elektroimpulse empfangendes Organ, über Nerven, die diese Impulse übertragen und, am wichtigsten, über ein Gehirn, das die Signale in ein sinnvolles Bild seiner Umgebung "übersetzt". Höchst effiziente Verbindungen übertragen die Signale zwischen den Nervenzellen. Diese Verbindungen sind so ausgelegt, dass die Signale nicht verloren gehen oder abgeschwächt werden können. Kurz, dieses sensorische System ist hochspezialisiert und organisiert. Schon ein simples Amperemeter zur Messung elektrischer Ströme erfordert ein spezifisches Design, also muss dieses viel kompliziertere sensorische System erst recht bewusst entworfen worden sein.
Nach der Beschreibung aller dieser komplexen Systeme behauptet National Geographic TV, sie seien "durch Evolution" entstanden, ohne jedoch irgendeinen Beweis dafür zu liefern. Dies zeigt wieder einmal, wie dogmatisch National Geographic TV an der Evolutionstheorie festhält. Der Sender denkt nicht daran, die Grundlagen der Theorie nachzuprüfen. Im Gegenteil, er versucht, die gesamte Natur im Licht der Theorie zu erklären, weil er sie blindlings und kritiklos akzeptiert hat.
Auch die Beschreibung mancher Tiere in der Sendung as "gnadenlose Killer" ist weit von der Wahrheit entfernt. Der Ausdruck wird benutzt, um dem Zuschauer das darwinistische Dogma vom rücksichtslosen Überlebenskampf in der Natur aufzuzwingen und um die Vorstellung zu vermitteln, alle Lebewesen seien aggressiv, egoistisch und rücksichtslos. Doch das Jagdverhalten der Lebewesen hat mit "gnadenlosem Töten" nichts zu tun. Tiere töten nur zur Nahrungsbeschaffung und zur Selbstverteidigung. Sie wenden dabei gewöhnlich die schnellste Methode an, die dem Beutetier am wenigsten Leiden verursacht. Der Löwe zum Beispiel tötet seine Beute, indem er ihm das Genick durchbeisst.

Schlussfolgerung
Die beeindruckenden Jagdtechniken und Tarnfähigkeiten der Tiere können nicht durch Evolution entstanden sein. Die Komplexität der Organismen kann nur durch intelligentes Design entstanden sein. Das National Geographic TV wiederholt lediglich darwinistische Propaganda, wenn es Naturphänomene beschreibt. Wenn der Sender wirklich eine Lanze für die Evolutionstheorie brechen will, dann muss er die Herkunft komplexer Organe mit der Theorie erklären können. Der Grund, warum er sich lediglich darwinistischer Schlagworte bedient liegt darin, dass es unmöglich ist, eine solche Erklärung zu liefern.


1) "Spotting Mines With Dolphins Sonar",
http://sciencenow.sciencemag.org/cgi/content/full/1998/1016/2


MÄRCHENERZÄHLUNGEN DES NATIONAL GEOGRAPHIC TV


Die Dokumentation Humans: Who Are We?, (Der Mensch: Wer sind wir?) die vom National Geographic TV ausgestrahlt wurde, besteht aus wohlbekannten Szenarien des Evolutionsmythos. Im folgenden werden die in dieser Dokumentation enthaltenen wissenschaftlichen Irrtümer und Irreführungen erläutert.

Die Widersprüche des National Geographic TV und
die Lamarckistische Sicht der Evolution
Die Dokumentation beginnt mit einer Einführung durch den Anthropologen Ian Tattersall. Zu seinen ersten Aussagen gehört der Satz: "Evolution hat nicht aufgrund von Bedürfnissen stattgefunden, sie geschah rein zufällig." Nun folgt eine Beschreibung der Gründe, warum sich der Affenmensch zum Menschen entwickelt haben könnte, die unter verschiedenen Aspekten wiederholt wird. Dies ist der offensichtlichste Widerspruch der Sendung.
Viele Evolutionisten produzieren diesen argumentativen Widerspruch, nicht nur das National Geographic TV odder Ian Tattersall. Um dies näher zu erläutern, fassen wir zunächst den Unterschied zusammen zwischen den Konzepten der "Evolution als Antwort auf vorhandene Bedürfnisse" und "Evolution allein als Ergebnis des Zufalls", wiewohl beide in Wahrheit unwissenschaftliche Märchenerzählungen sind.
Vor Darwin hatte bereits jemand anderes ein evolutionistisches Modell zur Erklärung der Herkunft der Lebewesen vorgestellt: Der französische Biologe Jan-Baptiste Lamarck, auch wenn seine Behauptungen sich von der zeitgenössischen evolutionistischen Sichtweise unterscheiden. Seiner Ansicht nach sorgten entsprechende Anforderungen oder Bedürfnisse für deren Entstehen. Dies kann am Beispiel des Giraffenhalses verdeutlicht werden. Nach Lamarck's Theorie waren die Hälse der ersten Giraffen genau so lang wie die der Rehe oder Gazellen. Aufgrund von Nahrungsmangel wollten sie an die reichen Futtervorräte in den oberen Baumregionen herankommen. So war das Bedürfnis da. Wegen dieses Bedürfnisses der Giraffen wuchsen ihre Hälse länger und länger.
Der Lamarckismus stützt seine Behauptungen auf die These der "Vererbung erworbener Fähigkeiten". Die Giraffe, die ihr Leben lang versucht hat, die höchsten Baumkronen zu erreichen, sollte diese Charakteristik also an ihre Jungen weitergegeben haben können. Mit der Entdeckung der Gesetze der Genetik erkannte man jedoch, dass erworbene Fähigkeiten nicht vererbt werden können.
Der Lamarckismus hat sich also bereits Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts als falsch herausgestellt. Doch Evolutionisten propagieren ihn zwischen den Zeilen immer noch. Während sie ihn einerseits scharf kritisieren, zeigen ihre Szenarien über den Ursprung des Lebens immer noch deutlich seine Spuren: Den Mythos von der Entwicklung der Bipedalität des Menschen aufgrund der Notwendigkeit, die Hände zur Herstellung und Benutzung von Werkzeugeen frei zu haben, die Behauptung, der Neandertaler habe sich entwickelt, um unter kalten klimatischen Bedingungen leben zu können, wie vom National Geographic TV behauptet und das Australopithecus sich entwickelte, um sich an die veränderte Umwelt ausgedünnter Wälder anzupassen – all dies basiert auf der Annahme von Evolution aufgrund entsprechender Anforderungen.
Der Grund, warum Evolutionisten Lamarckistische Terminologie benutzen und die Theorie gleichzeitig kritisieren ist einfach: Nach der Evolutionstheorie müsste beispielsweise ein Affe, damit er auf zwei Beinen stehen kann, eine Mutation durchlaufen, die eine entsprechende Anpassung seines Skeletts bewirkt, ihm dabei aber keinen Schaden zufügt. Dies aber ist miteinander unvereinbar und kann daher niemals geschehen. Eine Mutation müsste genau dann auftreten, wenn sie benötigt wird und das viele Male bei Exemplaren derselben Art, wobei jedes Mal ein weiterer kleiner Schritt in die richtige Richtung erfolgen müsste. Die Unmöglichkeit dieses Szenariums verdeutlicht die Absurdität des gesamten Konzepts der Evolution.
Nach aussen hin werden Evolutionisten niemals sagen, "Es gab eine Evolution aufgrund konkreter Bedürfnisse", doch unterschwellig unterstützen sie genau diese Idee.

Australopithecus war eine Affenart, und er
war nicht bipedal
Folgt man National Geographic TV, war Australopithecus der Vorfahr des ersten Menschen, der aufrecht ging. Doch diese Behauptung ist falsch. Australopithecus ist eine ausgestorbene Affenart, die an die heutigen Affen erinnert. Ihre Schädelkapazität ist dieselbe oder kleiner wie die der heutigen Schimpansen und ihre Füsse sind anatomisch so gebaut, dass sie Äste umgreifen können. Australopithecus ist klein, maximal 1,30 m gross, und wie bei heutigen Affen sind die Männchen wesentlich grösser als die Weibchen. Viele andere Merkmale – Schädeldetails, Augenabstand, scharfe Backenzähne, Unterkieferanatomie, die langen Arme und kurzen Beine – beweisen, dass diese Kreaturen sich nicht von heutigen Affen unterschieden.
Die Behauptung von National Geographic TV, Australopithecus sei aufrecht gegangen, wurde von den Paläoanthropologen Richard Leakey und Donald C. Johanson jahrzehntelang vertreten. Viele andere Wissenschaftler haben jedoch umfangreiche Forschungen an der Skelettstruktur von Australopithecus durchgeführt und die Behauptung widerlegt. Die Arbeiten des Briten Lord Solly Zuckerman und des Amerikaners Charles Oxnard, beide Anatomieexperten, zeigten, dass diese Kreaturen keineswegs aufrecht gingen wie der Mensch, sondern sich exakt auf dieselbe Art bewegten, wie heutige Affen. Nach fünfzehnjährigem Studium der Knochen dieser Fossilien, ermöglicht durch Forschungsgelder der britischen Regierung, kamen Lord Zuckerman und sein Team zu der Schlussfolgerung, dass Australopithecus eine Affenart war, definitiv nicht bipedal und das, obwohl Zuckerman selbst Evolutionist ist. (1) Charles E. Oxnard, ebenfalls Anatomiespezialist und Evolutionist, kam ebenfalls zu der Auffassung, dass die Skelettanatomie von Australopithecus der des heutigen Orang-Utans entspricht. (2)
Die wahrscheinlich wichtigste Studie, die zeigte, dass Australopithecus nicht bipedal gewesen sein kann, erschien 1994 und stammt von dem Anatomen Fred Spoor und seinem team an der Universität von Liverpool in England. Die Gruppe studierte das Innenohr von Australopithecus Exemplaren. Im Innenohr des Menschen und anderen komplexen Lebewesen findet sich die Innenohrschnecke, ein Organ, das für den Gleichgewichtssinn zuständig ist. Es funktioniert ähnlich wie der "künstliche Horizont", der die Fluglage eines Flugzeugs stabil hält. Fred Spoor untersuchte die Innenohrschnecke des Australopithecus und seine Resultate zeigten definitiv, dass Australopithecus auf allen Vieren ging. (3)
Das bedeutet, Australopithecus ist eine ausgestorbene Affenart und hat keinerlei Beziehung zum Menschen.
Dass Australopithecus nicht zu den Vorfahren des Menschen gezählt werden kann, wird seit kurzem von evolutionistischen Quellen akzeptiert. Das berühmte populärwissenschaftliche Magazin Science et Vie (Wissenschaft und Leben) brachte das Thema in der Maiausgabe 1999 auf die Titelseite. Unter der Überschrift "Adieu Lucy" berichtete das Magazin, dass Affen der Species Australopithecus aus dem Stammbaum des Menschen entfernt werden müssten. Basierend auf der Entdeckung eines anderen Australopithecus Fossils, das einfach nur als St W573 bekannt ist, finden sich in dem Artikel folgende Absätze:
Eine neue Theorie sagt: Australopithecus ist nicht der Wurzel der menschlichen Rasse... Die Ergebnisse, zu denen die einzige Frau kam, die autorisiert war, St W573 zu untersuchen, kam waren völlig anders, als die geläufigen Theorien über die Vorfahren des Menschen: Dies macht den bisher angenommenen Stammbaum des Menschen ungültig. Große Primaten, die man für die Vorfahren des Menschen gehalten hatte, sind aus dem Stammbaum herausgenommen worden... Australopithecus und Homo Arten sitzen nicht auf demselben Ast. Die direkten Vorfahren des Menschen warten noch immer darauf, entdeckt zu werden. (4)
Eine weitere wichtige Entdeckung im Zusammenhang mit Australopithecus ist, dass er seine Hände zum Gehen benutzte, wie es die heute lebenden Affen tun. Bei ihrem vierbeinigen Lauf stützen sie sich auf den Fingerknöcheln ab. Dieses "knuckle walking" (Fingerknöchelgang) ist einer der hauptsächlichen strukturellen Unterschiede zwischen Affen und Menschen. Die von den Wissenschaftlern B. G. Richmond und D. S. Strait im Jahr 2000 durchgeführten Skelettuntersuchungen ergaben erstaunliches: Lucy's Handanatomie besass die "knuckle walking" Merkmale eines vierbeinigen Gangs, wie die der heutigen Affen. Nature berichtete über die Entdeckung und brachte ein Interview mit Strait, dessen Kommentar bemerkenswert war: "Ich ging rüber zu dem Schrank, holte "Lucy" heraus und – da war es: Sie hatte die klassische Morphologie des Fingerknöchelgangs." (5)

Homo erectus war eine Menschenrasse,
kein Affenmensch
In der Dokumentation des National Geographic TV wird Homo erectus als halb Affe, halb Mensch dargestellt, der aufrecht ging und Sprechversuche machte, indem er Urlaute ausstiess. Tatsache jedoch ist, dass Homo erectus eine Menschenrasse war, ohne jegliche Merkmale eines Affen.
Zwischen dem Skelett des Homo erectus und dem des heutigen Menschen gibt es keinen Unterschied. Die Hauptargumente der Evolutionisten, Homo erectus als primitiv zu bezeichnen, ist seine Schädelkapazität von 900 bis 1100 Kubikzentimetern, die kleiner ist, als die des durchschnittlichen, heutigen Menschen und seine dicken, vorstehenden Augenbrauen. Es gibt jedoch eine Vielzahl heute lebender Menschen mit der gleichen Schädelkapazität wie Homo erectus, Pygmäen zum Beispiel, und auch andere Rassen haben vorstehende Augenbrauen, wie die australischen Ureinwohner.
Es herrscht Übereinstimmung darüber, dass Unterschiede der Schädelkapazität nicht notwendigerweise Unterschiede in Intelligenz oder Fähigkeiten anzeigen.
Intelligenz hängt von der internen Organisation des Gehirns ab, weniger von seinem Volumen. (6)
Die Fossilen, die Homo erectus in der ganzen Welt bekannt gemacht haben, sind die des Peking Menschen und des Java Menschen. Inzwischen hat man jedoch erkannt, dass man sich nicht allein auf die beiden Fossilien verlassen kann. Manche Elemente des Peking Menschen bestehen aus Gips, der die verloren gegangenen Originalfragmente ersetzt, und der Java Mensch ist aus einem Schädelfragment und einem Beckenknochen zusammengesetzt, der aber mehrere Meter vom Schädel entfernt gefunden worden war, ohne dass man hätte feststellen können, ob beide zu derselben Kreatur gehörten. Aus diesem Grund kommt dem in Afrika gefundenen Homo erectus Fossil eine gesteigerte Bedeutung zu.
Das berühmteste afrikanische Homo erectus Fossil ist das des "Turkana Jungen", der nahe dem Turkanasee in Kenia gefunden wurde. Es ist sicher, dass es sich um das Fossil eines 12 Jahre alten Jungen handelt, der, wenn er erwachsen geworden wäre, eine Größe von 1,83 Meter erreicht hätte. Die aufgerichtete Skelettstruktur unterscheidet sich nicht vom heutigen Menschen. Der amerikanische Paläoanthropologe Alan Walker sagt, er zweifle daran, "dass ein durchschnittlicher Pathologe den Unterschied zwischen dem Fossilskelett und einem heutigen Menschen erkennen könnte". Über den Schädel schrieb Walker, er habe auflachen müssen als er ihn sah, weil er so große Ähnlichkeit mit dem Neandertaler aufwies. (7) Der Neandertaler aber ist eine heutige Menschenrasse - demnach ist auch Homo erectus eine heutige Menschenrasse.
Sogar der Evolutionist Richard Leakey stellt fest, dass die Unterschiede zwischen Homo erectus und dem heutigen Menschen nicht mehr als rassische Varianten sind:
Man kann auch Unterschiede sehen: in der Schädelform, wie weit das Gesicht vorsteht, die Stärke der Brauen etc. Doch sind diese Unterschiede kaum ausgeprägter, als wir sie heute bei heutigen Menschenrassen sehen können. Solche biologischen Variationen entstehen, wenn Populationen über signifikante Zeiträume geographisch voneinander getrennt sind. (8)
Professor William Laughlin von der Universität von Connecticut führte ausgedehnte anatomische Untersuchungen an Inuit und den Bewohnern der Aleuten durch und stellte fest, dass diese Menschen dem Homo erectus außerordentlich ähnlich sind. Laughlin kam zu dem Schluss, dass all die vermeintlichen ausgestorbenen Menschenarten lediglich Rassen des Homo sapiens, des heutigen Menschen waren:
Wenn wir die immensen Unterschiede betrachten zwischen zurückgezogen lebenden Gruppen wie den Eskimos und den Buschmännern, von denen wir wissen, dass sie zu der Art Homo sapiens gehören, dann scheint es gerechtfertigt, zu schlussfolgern, dass Sinanthropus, (eine Homo erectus Variante), zu der selben Art gehört.(9)
Es klafft eine grosse Lücke zwischen Homo erectus, einer Menschenrasse, und den Affen, die Homo erectus in dem "Evolution des Menschen" Szenarium vorangingen. (Australopithecus, Homo Habilis, and Homo rudolfensis). Das bedeutet nichts anderes, als dass der erste Mensch unvermittelt, ohne Vorfahren und ohne Evolutionsgeschichte im Fossilienbestand auftauchte.

National Geographic's Gute-Nacht-Geschichten
Die Wissenschaftler, die ihre Ansichten im National Geographic TV zum Besten gaben, erzählten den Zuschauern Geschichten, die auf ihrer Phantasie beruhen, anstatt auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen. Nahezu der gesamte Film bestand aus solchem Geschichten erzählen. Das übelste Beispiel dafür findet sich in der Sequenz, in der es um die Sprachfähigkeiten von Homo erectus ging. Leute, die für sich in Anspruch nehmen, Wissenschaftler zu sein und diesen Status geniessen taten allen Ernstes ihre Ansichten darüber kund, worüber Homo erectus sich wohl mit seinesgleichen untehalten habe. Dem Anthropologen Dr. Steven Mithen zufolge bestand Homo erectus' Konversation hauptsächlich aus Klatsch! Ein anderer Wissenschaftler war der Auffassung, Homo erectus habe eher über das Essen geredet!
Die Grenze war damit für National Geographic TV immer noch nicht erreicht. Irgendwoher hatten diese Wissenschaftler noch viel mehr Details erfahren, etwa was ein Affenmensch gedacht haben soll. Das Lächerliche daran ist, das diese darwinistischen Gehirnübungen ohne jede wissenschaftliche Grundlage, dem Zuschauer als wissenschaftliche Tatsachen vorgesetzt wurden.

National Geographic's evolutionistische
Propaganda
Die National Geographic TV Dokumentation zeigt Bilder von halb-Affe-halb-Mensch Kreaturen, die in der afrikanischen Savanne jagen, essen und umherwandern. Wer National Geographic TV für eine wissenschaftliche Institution hält, wird verleitet, zu glauben, die Darstellung dieser Kreaturen basiere auf wissenschaftlichen Fakten. Tatsache aber ist, dass diese Bilder ausschliesslich der Phantasie der Evolutionisten entspringen und den Fähigkeiten verschiedener Zeichner. Rekonstruktionen sind eines der wichtigsten Propagandawerkzeuge der Evolutionisten. Die Affenmenschen-Modelle und -Zeichnungen in Dokumentationen wie dieser hier und in evolutionistischen Magazinen und Zeitungen sind völlig unwissenschaftlich und reflektieren in keiner Weise die Tatsachen, da es schlicht unmöglich ist, Informationen über das weiche Gewebe eines Lebewesens auf der Basis von Fossilien zu erhalten. Auf Knochenresten basierende Rekonstruktionen können nur die generellen Merkmale einer Kreatur festhalten, da die wirklich entscheidenden morphologischen Eigenschaften jedes Tieres im weichen Gewebe liegen, das nach dem Tod jedoch schnell verschwindet. Daher sind aufgrund der spekulativen Natur der Interpretation von weichem Gewebe alle Rekonstruktionen vollständig abhängig von der Vorstellung desjenigen, der sie herstellt. Earnst A. Hooten von der Harvard Universität erklärt das so:
Der Versuch, die Weichteile zu restaurieren, ist ein noch gewagteres Unternehmen. Lippen, Augen, Ohren und Nasenspitze hinterlassen keine Anhaltspunkte auf den darunter liegenden Knochen. Sie können dem Schädel eines Neandertalers die Gesichtszüge eines Schimpansen mit derselben Plausibilität aufmodellieren wie die eines Philosophen. Diese so genannten Restaurationen uralter Menschentypen haben kaum einen wissenschaftlichen Wert und führen wahrscheinlich die Öffentlichkeit nur in die Irre... Trauen Sie also niemals einer Rekonstruktion. (10)
In der National Geographic TV Dokumentation sind sämtliche Details wie Haare, Augen, Lippen, Augenbrauen etc zu sehen. Wenn Evolutionisten ihrer Phantasie derart freien Lauf lassen, dass sie darüber debattieren, was ihre imaginären Gestalten wohl gesagt haben könnten, so ist es nicht überraschend, dass sie uns auch mit Bildern und Modellen von ihnen beglücken. Das hat mit Wissenschaft nichts zu tun. Es könnte bestenfalls aus einem Science Fiction Film stammen. Evolutionisten benehmen sich nicht wie Wissenschaftler. Wie Märchenerzähler produzieren sie Szenarien über Vergangenheit und Zukunft ohne sich im geringsten um Beweise zu scheren.

Schlussfolgerung
National Geographic TV's Dokumentation, die die sogenannte Evolution des Menschen beschreibt, liefert zwar keine Beweise, dafür aber Einzelheiten, die beim besten Willen niemand wissen kann und ist daher von keinerlei wissenschaftlichem Wert. Sie ist auf dem Niveau eines Science Fiction Films und könnte der Phantasie eines Szenarioautors über die Geschichte der Menschheit entsprungen sein. Dass das National Geographic TV wissenschaftlich verkleidete Inhalte sendet, die selbst Kinder nicht überzeugend finden würden, wirft einen Schatten auf die Vertrauenswürdigkeit dieser Institution.


1 - Solly Zuckerman, Beyond The Ivory Tower, New York: Toplinger Publications, 1970, S. 75-94
2- Charles E. Oxnard, "The Place of Australopithecines in Human Evolution: Grounds for Doubt," Nature, Band 258, S. 389
3- Fred Spoor, Bernard Wood, Frans Zonneveld, "Implication of Early Hominid Labyrinthine Morphology for Evolution of Human Bipedal Locomotion," Nature, Band 369, 23. Juni 1994, S. 645-648
4- Isabelle Bourdial, "Adieu Lucy," Science et Vie, Mai 1999, Nr. 980, S. 52-62
5- Stokstad, E., "Hominid ancestors may have knuckle walked," Science 287(5461):2131, 2000
6- Marvin Lubenow, Bones of Contention, Grand Rapids, Baker, 1992, S. 83
7- Boyce Rensberger, The Washington Post, 19. November 1984
8- Richard Leakey, The Making of Mankind, London: Sphere Books, 1981, S. 62
9- Marvin Lubenow, Bones of Contention, Grand Rapids, Baker, 1992. S. 136
10 - Earnest A. Hooton, Up From The Ape, New York: McMillan, 1931, S. 332

NATIONAL GEOGRAPHIC'S MÄRCHEN VON
DER TRANSFORMATION


Kürzlich brachte National Geographic TV eine Dokumention mit dem Titel Evolution – Die Grossen Transformationen. Sie handelte überwiegend von der Frage der Herkunft der Wale, insbesondere von ihrem angeblichen Übergang vom Land ins Wasser. Die für National Geographic TV wahrscheinlichste Antwort auf diese Frage war interessant: Hunde, die sich von an der Küste angeschwemmten Kadavern ernährten, hätten sich entschieden, im Meer zu leben, um eine bessere Nahrungsversorgung vorzufinden. Im Lauf der Zeit hätten sich ihre Vorderbeine in Flossen verwandelt und ihre Hinterläufe hätten sie vollständig verloren; dies sei der Ursprung der Wale gewesen. In diesem imaginären Scenario des National Geographic TV, begleitet von Computer-Animationen, verwandeln sich Lebewesen in andere Lebewesen mit völlig unterschiedlichen physischen Strukturen: Hunde in Wale, oder Fische in Landbewohner, um ein anderes Beispiel zu nennen. Doch all das basiert auf nichts als Phantasie und hat keinerlei wissenschaftliche Bedeutung. Die Bilder und Zeichnungen beruhten auf den Szenarien, die die Evolutionstheorie verlangt, der jeglicher wissenschaftliche Beweis fehlt. Der folgende Artikel erklärt, dass die von National Geographic TV behaupteten großen Transformationen in Wahrheit nie stattgefunden haben.

Eine Wal-Geschichte für die ganz Kleinen
Für die Evolutionstheorie ist die Herkunft der Wale und generell der Meeressäuger eine sehr wichtige Frage. Die Theorie besagt, Seebewohner seien an Land gegangen, wo sie sich zu Säugetieren entwickelt hätten. Dies wirft die Frage nach dem Grund für die Existenz von Meeressäugern auf, die scchwer zu beantworten ist. Wenn Säugetiere sich an Land entwickelt haben, warum und wie sind sie ins Meer zurückgekehrt?
Charles Darwin befasste sich eingehend mit dieser Frage, die ein ernsthaftes Dilemma für seine Theorie darstellte, doch er fand keine Erklärung. An diesem Punkt, an dem seine Theorie steckengeblieben war, war er gezwungen, einen nicht allzu überzeugenden Vorfahren vorzusschlagen: den Bären. Er schrieb, "Ich kann kein Problem darin erkennen, dass eine Bärenrasse sich durch natürliche Selektion mehr und mehr in Struktur und Verhalten dem Leben im Wasser anpasst, mit immer größer werdenden Mäulern, bis eine so riesige Kreatur wie der Wal entstanden war." (1)
Heutige Evolutionisten – Darwin immer noch applaudierend – sind jedoch der Ansicht, Wale müssten einen anderen Vorfahren gehabt haben. Das jüngst vorgeschlagene Tier, dass die frei gewordene Stelle besetzen soll, ist eine Hundeart.
Das National Geographic Magazin brachte in 2001 in seiner November Ausgabe einen 14-seitigen komplett beebilderten Artikel über diese Behauptung. Wir haben damals eine detaillierte Antwort auf diese "Wal-Evolution"-Behauptung auf unserer Website www.harunyahya.com veröffentlicht und deren Widersprüche und Inkonsistenzen aufgedeckt. Die TV Wal-Story behauptete dasselbe wie das gedruckte Magazin und bot insofern nichts Neues.
Die Probleme des Übergangs aus dem Wasser an
Land und der Acanthostega Irrtum
Eine der sogenannten Transformationen der Evolution ist der angebliche Übergang des Lebens aus dem Meer an Land. Diese Theorie geht davon aus dass Fische durch Evolution iem Meer entstanden und vor über 370 Millionen Jahren "an Land gingen". Es kann jedoch kein wissenschaftlicher Beweis dafür angeführt werden, der zeigen würde, wie Fische, deren Organe und Systeme vollständig für das Leben im Wasser ausgelegt sind, an Land hätten überleben können, geschweige denn, wie sie sich in andere Arten hätten verwandeln können. Anstatt eines der fundamentalen Dogmen des Darwinismus wissenschaftlich zu untersuchen, geht National Geographic TV mit einem Ammenmärchen darüber hinweg.
Das Ausmaß der Täuschung, die in dieser von National Geographic TV blindlings hochgehaltenen Behauptung liegt, wird ersichtlich, wenn man den Fossilienbestand betrachtet.
Darwin zufolge entwickelten sich die Arten aus einem gemeinsamen Vorfahren und dieser evolutionäre Prozess muss in aufeinanderfolgenden Stadien passiert sein. Wenn dies stimmen würde, dann müsste es eine Vielzahl von Übergangsformen zwischen den einzelnen Arten geben. In diesem Fall wären alle geologischen Schichten der Erde angefüllt mit zahllosen Fossilien, die die Eigenschaften dieser Übergangsformen dokumentieren müssten. Die Situation im Fossilienbestand stellt sich tatsächlich aber als das genaue Gegenteil dar. Die Fossilien scheinen in klar unterscheidbare Kategorien einteilbar zu sein, und die Arten scheinen ihre charakteristischen Eigenschaften von Anfang an gehabt zu haben. Neue Kategorien von Lebewesen erscheinen immer sehr plötzlich im Fossilienbestand.
Weltweit waren die Anstrengungen evolutionistischer Paläontologen bei der Suche nach den "missing Links" bisher fruchtlos, nicht ein einziges wurde gefunden. Das zeigt ganz klar, dass niemals ein Prozess wie die Evolution stattgefunden hat.
National Geographic TV jedoch verhüllt das Dilemma, das die Fossilien der Theorie bereiten und spricht vom Übergang aus dem Meer an Land, als ob es diesen tatsächlich gegeben hätte.
Der Sender weigert sich, den Zusammenbruch des Darwinismus zu akzeptieren, aus diesem grund hält er eisern fest an einer ausgestorbenen Art mit dem Namen Acanthostega.

Acanthostega weckt Erinnerungen
Acanthostega ist ein Meerestier mit Kiemen. Sein Alter wird auf über 360 Millionen Jahre geschätzt. Jenny Clack, Paläontologin an der Universität von Cambridge, behauptet, dieses Fossil besitze eine Hand mit acht Fingern, daher sei es eine Übergangsform zwischen Fischen und Tetrapoden, an Land lebenden Vierfüßlern. Auf der Grundlage dieses Fossils behaupten Evolutionisten nun, Fische hätten bereits im Wasser Füße entwickelt und seien anschliessend an Land gekrabbelt. Doch diese Behauptung ist inkonsistent. Zuallererst sagt Clack, sie wisse nicht, ob Acanthostega den Übergang an Land machte oder nicht. Es ist falsch, einen Meeresbewohner nur aufgrund einer gewissen Knochenstruktur in seinen Flossen als eine Lebensform zu identifizieren, die den Übergang aus dem Meer an Land geschafft hätte. Die Tatsache, dass Evolutionisten diesem Irrtum aufsitzen, zeigt, wie schnell sie ihren Fehler im Zusammenhang mit dem Quastenflosser vergessen haben, der vor 65 Jahren (relative Zeitangabe) lebend entdeckt wurde.
Bis Ende der 1930er Jahre stellten Evolutionisten den Quastenflosser als Übergangsform dar. Man glaubte, die Knochen in den Flossen des 200 Millionen Jahre alten Fisches hätten sich in Füße verwandelt, auf denen er an Land kroch. Dann wurde 1938 zur großen Überraschung der Evolutionisten entdeckt, dass der Fisch immer noch lebte. Untersuchungen ergaben, dass der von Fischern vor Madagaskar gefangene Fisch in den vergangenen 200 Millionen Jahren keinerlei Veränderung durchgemacht hatte. Außerdem erwies sich, dass das von den Evolutionisten für eine primitive Lunge gehaltene Organ eine fettgefüllte Schwimmblase ist. Inzwischen wurden noch mehr Quastenflosser gefangen und die Evolutionisten mussten die Vorstellung, er repräsentiere eine Übergangsform, für immer ad acta legen.
Wie an den Beispielen des Quastenflossers und des Acanthostegas zu sehen ist, werden Meeresbewohner mit knochenähnlichen Strukturen als Übergangsformen dargestellt, nicht weil sie möglicherweise an Land gelebt haben könnten, sondern aufgrund der vorgefassten Meinungen der Evolutionisten.

Der Übergang vom Wasser an Land
ist unmöglich
Die weitgehenden Unterschiede zwischen Land- und Meeressäugern können fünf grundsätzlichen Kategorien zugeordnet werden:
1. Belastung durch Eigengewicht: Meeresbewohner brauchen wegen ihres Auftriebs ihr eigenes Gewicht nicht zu tragen, sie sind praktisch schwerelos. Landbewohner müssen jedoch bis zu 40 Prozent ihrer Energie aufwenden, nur um ihre Körper herumzutragen. Meerestiere, die den Übergang aus dem Wasser an Land geschafft haben sollen, hätten also gleichzeitig neuartige Muskulaturen und Skelette entwickeln müssen, um diesen Mehrverbrauch an Energie leisten zu können; Dieser Prozess hätte unmöglich durch Mutationen erfolgen können.
2. Temperaturhaushalt: Außerhalb des Wassers kann sich die Umgebungstemperatur innerhalb eines weiten Bereichs schnell ändern. Landbewohner verfügen daher über einen Mechanismus, der sie diese Temperaturschwankungen aushalten lässt. Im Wasser verändert sich die Temperatur jedoch langsamer und in einem engeren Rahmen. Ein Organismus, der an die nahezu konstanten Temperaturen des Wassers angepasst ist, müsste sich also innerhalb kürzester Zeit einen Schutzmechanismus zulegen, der ihn vor den Folgen der schädlichen Temperaturschwankungen an Land bewahren könnte. Es ist schlichtweg lächerlich, zu behaupten, Fische könnten sich eine ein solches System durch Mutation zugelegt haben, in dem Augenblick, als sie den Schritt an Land machten.
3. Wasser: Unerlässlich für den Stoffwechsel, muss mit Wasser wegen dessen relativer Seltenheit an Land ökonomisch umgegangen werden. Die Haut muss zum Beispiel einen gewissen Wasserverlust gestatten, gleichzeitig aber übermäßige Verdunstung vermeiden. Daher können Landbewohner Durst empfinden, Meeresbewohner jedoch nicht. Aus diesem Grund ist die Haut von Meerestieren nicht für das Leben in einem wasserloseen Lebensraum ausgelegt.
4. Nieren: Meeresorganismen scheiden Abfallstoffe, insbesondere Ammoniak, vermittels ihrer aquatischen Umgebung aus. An Land muss Wasser ökonomisch verwendet werden. Darum sind Landbewohner mit Nieren ausgestattet.
Dank der Nieren wird Ammoniak durch Umwandlung in Urin gespeichert und während dessen Ausscheidung wird nur ein Minimum an Wasser verbraucht. Außerdem würden weitere Systeme gebraucht, um die Funktionsfähigkeit der Nieren zu gewährleisten. Damit also der Übergang aus dem Wasser an Land möglich gewesen sein kann, hätten Lebewesen ohne Nieren sofort ein Nierensystem entwickeln müssen.
5. Atmungsorgane: Fische "atmen", indem sie Sauerstoff aus dem ihre Kiemen durchströmenden Wasser aufnehmen. Außerhalb des Wassers können sie nicht länger als nur wenige Minuten überleben. Um an Land überleben zu können, hätten sie urplötzlich ein perfektes Lungensystem entwickeln müssen.
Es ist vollständig unmöglich, dass all diese dramatischen physiologischen Veränderungen gleichzeitig zufällig in demselben Organismus vorgegangen sind.

National Geographic TV ziert sich mit der Wahrheit über
die kambrische Explosion
Eine Sequenz am Anfang der Dokumentation "Evolution – Die großen Transformationen" befasst sich mit dem kambrischen Erdzeitalter. Aus jener Zeit stammen die ersten Organismen mit komplexeren physiologischen Strukturen im Fossilienbestand. Die Grundkategorien der Lebewesen werden als "Phylum" bezeichnet. Es ist hochinteressant, dass alle heute lebenden Phylen während des Kambriums aufgetaucht sind. Vorher gab es nur einige wenige Phylen. Der Fossilienbestand zeigt, dass die Zahl der während des Kambriums hinzugekommenen Phylen bei etwa 100 liegt. Dieser enorme Sprung bei der Vielfalt der Lebewesen ist so eindrucksvoll, dass er in der wissenschaftlichen Literatur die "kambrische Explosion" genannt wird. Die kambrische Explosion stellt eines der größten Dilemma dar, in denen sich die Evolutionstheorie befindet. National Geographic TV ist sehr zögerlich damit, über die Fakten dieser Periode zu berichten und bietet stattdessen einen obskuren Bericht an.
Die vom National Geographic TV verschwiegenen Fakten erklärt der Evolutionist Richard Monastersky so:
Vor einer halben Milliarde Jahren tauchten plötzlich die komplexen Formen der Tiere, die wir heute sehen, auf. Dieser Moment, am Beginn des kambrischen Erdzeitalters vor etwa 550 Millionen Jahren markiert die evolutionäre Explosion, die die Meere mit den ersten komplexen Kreaturen der Welt füllte. (2)
Auch Jan Bergström, ein Paläontologe, der die frühen kambrischen Ablagerungen studierte, sagt:
Die großen Tierstämme von heute waren bereits im frühen Kambrium vorhanden, und sie waren so unterschiedlich voneinander wie heute. (3)
Es existiert kein Organismus, den die Evolutionisten als Vorfahren jener Lebewesen vorzustellen in der Lage wären, die in der kambrischen Explosion aufgetaucht sind. Die Kreaturen der kambrischen Explosion traten praktisch in einem einzigen Augenblick ins Dasein, mit all ihren perfekt ausgeformten Eigenschaften. Das legt natürlich nahe, dass die Schöpfung zu Beginn der kambrischen Explosion anzusiedeln ist.
Ein anderer Aspekt der kambrischen Explosion, der die Evolution untergräbt, ist die Tatsache, dass es heute wesentlich weniger Phylen gibt, als im Kambrium. Der Evolutionstheorie entsprechend hätte es mit der Zeit einen Anstieg der Zahl der Phylen geben müssen. Der Fossilienbestand hingegen zeigt das genaue Gegenteil. Die Zahl der Phylen ist gegenüber den im Kambrium aufgetauchten um mehr als die Hälfte zurückgegangen; die Verschwundenen sind nach und nach ausgestorben.
Einer der profiliertesten Kritiker des Darwinismus der heutigen Welt ist Professor Phillip E. Johnson Universität von Kalifornien in Berkeley, der die Widersprüche zwischen diesen Fakten und dem Darwinismus aufdeckt:
Die Darwinsche Theorie prophezeit einen "Kegel ansteigender Diversifikation", da der erste lebende Organismus oder die erste Tierart allmählich und stetig zu den höheren Ebenen der taxonomischen Ordnung variierten. Der Tierfossilienbestand ähnelt eher einem Kegel, der von oben nach unten gedreht wurde, mit den zu Beginn vorhandenen Stämmen, die dann in ihrer Zahl abnehmen. (4)
Es kann nur einen einzigen Grund geben für die indifferente Art und Weise, in der die von National Geographic TV ausgestrahlte Dokumentation dieses Thema behandelt: Die kambrische Explosion beweist, dass ds leben auf der Erde nicht durch Zufall entstand, sondern plötzlich und perfekt geformt auftauchte, – mit andeeren Worten, dass es erschaffen worden ist.

National Geographic's DNS Irrtum
An anderer Stelle der National Geographic Fernsehdokumentation findet sich ein weiterer großer Irrtum, bei dem behauptet wird, genetische Ähnlichkeiten bewiesen sogenannte evolutionäre Transformationen. Es wird berichtet, wie Organe bei unterschiedlichen Arten von denselben Genen gesteuert werden und es wird spekuliert, kleine Veränderungen der DNS, die solche Ähnlichkeiten kontrollierten, könnten neue Arten entstehen lassen. Doch diese Behauptung widerspricht allen Experimenten und Beobachtungen auf dem Feld der Genetik:
Noch nie konnten Genmutationen beobachtet werden, die die Entwicklung eines Lebewesens vorangebracht oder dessen genetische Information verbessert hätten. Fast ein Jahrhundert lang haben Wissenschaftler die Vererbungsmechanismen studiert, durch die physiologische Eigenschaften festgelegt und von Generation zu Generation weitergegeben werden, und sie haben herausgefunden, dass die DNS extrem kompliziert aufgebaut ist und über aussergewöhnliche Kontrollmechanismen verfügt. Ein grober Überblick über die DNS Struktur genügt, um zu zeigen, dass die Behauptungen der Darwinisten nichts als Phantasien sind und dass diese aus der Wissenschaft der Genetik zu verschwinden haben.

DNS: Das Molekül, das die Evolution widerlegt
Das DNS Molekül findet sich in Strukturen, die in Form von Chromosomen speziell zusammengefasst sind. Im Zellkern, viel zu winzig, als das wir ihn mit bloßem Auge erkennen könnten, befinden sich insgesamt 3 Meter DNS Stränge. Die spiralenförmigen DNS Stränge in den Chromosomen sind in die Teile aufgeteilt, die wir als "Gene" kennen. Trotz des winzigen Volumens dieses "Verpackungssystems" verfügt es über eine riesige Speicherkapazität von Informationen. Es ist berechnet worden, dass der Zellkern genug Informationen enthält, um etwa 1 Million Enzyklopädieseiten zu füllen.
Ausserordentlich komplizierte Systeme lassen diese Informationen funktionieren. Das Funkionieren der DNS Moleküle ist lebenswichtig für jedes Lebewesen. Jedes Stadium dieser Funktionen wird überwacht.
Kodierung: Im DNS Strang sind Nucleotide aufeinanderfolgend angeordnet. Es gibt vier Nucletidtypen: Adenin (A), Thymin (T), Guanin (G) und Cytosin (C).
Dreiteilige Nucleotidsequenzen werden "Tripletts" genannt. Mit den Kürzeln der Nucleotide, A, T, C und G lassen sich demzufolge "Worte" wie AAT, CAG, TCC etc bilden.
Ortsangabe: Alle Informationen über die physischen und biochemischen Strukturen eines Lebewesens befinden sich im Zellkern. Die unterschiedlichen Zellen bedürfen zu ihrer Funktion in der Regel jedoch nur weniger Teile der gesamten gespeicherten informationen. Daher muss genau die "richtige" Information im Gesamtbestand der riesigen Informationsdatenbank gefunden werden. Diese Suchfunktion wird von Enzymen übernommen. An spezifischen Punkten des DNS Strangs befinden sich Enzyme, die die Verbindungen zwischen den beiden spiralförmigen Strängen der DNS reissverschlussartig öffnen können. Die Stellen, an denen der Reißverschluss geöffnet bzw. wieder geschlossen wird, legen den Bereich in der Doppelhelix des DNS Strangs fest, in dem sich die gesuchte Information befindet. Es ist, als suchten die Enzyme in den Regalen einer gigantischen Bibilothek und nähmen das Buch heraus, nachdem sie gesucht haben. Dies ist ein wirkliches Wunder, denn Enzyme sind weiter nichts als Moleküle, die aus Atomen bestehen, die keinerlei Bewusstsein haben können.
Lesen: Nachdem die angeforderte Sektion der DNS gefunden worden ist, beginnen die ihr anhaftenden Enzyme die Nucleotide zu lesen, immer drei auf einmal. Das Lesen dieser Tripletts, die die Informationen enthalten, ist ein ganz besonderes Phänomen. Das lesende Enzym teilt die Millionen Nucleotide in Tripletts ein. Dieser Prozess dauert weniger als eine Sekunde.
Übersetzen: Es vier gibt Nucleotid-Typen in der DNS. Die Proteine jedoch, die für Aktivitäten und Entwicklung des Körpers gebraucht werden, gehen aus Aminosäuren hervor, nicht aus den Nucleotiden. Das Alphabet der DNS besteht im wesentlichen aus vier Buchstaben, das Alphabet der Proteine jedoch aus 20. Dadurch unterscheiden sich die Buchstaben voneinander. Nun aber findet überraschenderweise eine "Übersetzung" statt. Die Enzyme, die die Tripletts der DNS lesen, "erkennen", dass das Triplett sich auf eine Aminosäure bzieht, trotz der Tatsache, dass sich keine Aminosäuren in ihm befinden. Die Nucleotidsprache der DNS wird in die Sprache der Aminosäuren der Proteine übersetzt. So vollbringen Enzyme, die keinerlei Bewusstsein kennen, ein weiteres Wunder.
Reparatur: Zellteilung ist lebenswichtig für die Entwicklung des Körpers. Während dieses Prozesses wird die DNS der sich teilenden Zelle kopiert und in der neuen Zelle reproduziert. Bei der Zellteilung müssen über 3,1 Milliarden Nucleotide exakt und in derselben Reihenfolge kopiert werden. Fehlt nur ein einziges Gen, stimmt die Reihenfolge der Tripletts des neuen Nucleotids nicht mehr, wodurch ganz andere Proteine synthetisiert werden, was zum Tod des Organismus führen kann. (Durch das fehlende Nucleotid ändern sich alle Tripletts.)
Die Zelle verfügt über ein System, das solche Fehler (Mutationen) erkennt und repariert. Jedes kopierte Nucleotid wird mit dem Original verglichen, und gefundene Abweichungen werden korrigiert. Dieses "Korrekturlesen" findet etwa 20000 Mal pro Sekunde im menschlichen Körper statt.
Die Komplexität der DNS und ihrer Funktionen lässt die Behauptungen des National Geographic TV schlichtweg lächerlich erscheinen. Mutationen der DNS zerstören den sensiblen genetischen Code von Lebewesen und verursachen Organschädigungen. Wie auch von National Geographic TV gezeigt wurde, werden giftigen Substanzen oder Strahlung ausgesetzte Embryos völlig missgebildet geboren. Mutationsexperimente in fast einem ganzen Jahrhundert haben der DNS keinerlei sinnvolle Information hinzufügen können. Dies beweist die Ungültigkeit der Behauptung, das Leben hätte sich durch Mutationen aus einfachen Formen zu komplizierteren Organismen entwickelt.
Abgesehen von den wissenschaftlichen Tatsachen ist dies auch in unseren Alltagserfahrungen sichtbar. Zufällige Veränderungen komplexer Systeme können diese nicht verbessern. Wenn ein Halbleiter-Chip aus der Avionik eines Flugzeugs entfernt wird, verwandelt sich das Flugzeug nicht in einen Hubschrauber.
Kurz, die Evolutionstheorie scheitert an der komplexen DNS Struktur. Die Behauptung von National Geographic TV, die DNS-Struktur begünstige die sogenannte Evolution, beruht auf darwinistischen Vorurteilen, nicht auf wissenschaftlichen Tatsachen.

Immer dieselben alten Szenarien beim
National Geographic
Im letzten Teil der Sendung wird die Behauptung aufgestellt, Menschen und Schimpansen hätten sich aus demselben gemeinsamen Vorfahren entwickelt. Er bezieht sich auf Aussagen des evolutionistischen Paläontologen Donald Johanson, und die Methode des Auslassens und Verdrehens von Fakten wird fortgesetzt.
Kein Wort wird verloren über jüngste Fossilienfunde, die die Evolutionstheorie in Trümmer gelegt haben. Dass das National Geographic TV, selbsternanntes Wissenschaftsfernsehen, das unter den Evolutionisten wie eine Atombombe eingeschlagene Sahelanthropus tchadensis Fossil nicht einmal erwähnt, obwohl es zu intensiven Debatten unter Paläontologen geführt hat, beweist einmal mehr die Darwinismus-Hörigkeit des Senders.
Die alten Märchen der genetischen Verwandtschaft zwischen Mensch und Schimpanse wurden wieder einmal heruntergebetet, während die aktuelle Forschung, die die Ähnlichkeit zwischen beiden Spezies inzwischen als dreimal geringer eingstuft hat, als bisher angenommen, einfach ignoriert wurde.

Schlussfolgerung: Es gibt keine Transformationen
zwischen den Arten
Transformationen zwischen Arten haben nie stattgefunden. Die Arten wurden getrennt voneinander erschaffen, jede mit ihrem eigenen genetischen Code. Die bis heute überlebenden Arten haben sich niemals verändert. Die kambrische Explosion und die DNS Struktur sind der Beweis dafür. Die Geschichten über Wale und der Übergang aus dem Wasser an Land, an dem das National Geographic TV eisern festhält, sind völlig absurd. Dieser Sender, der angesichts moderner wissenschaftlicher Entdeckungen solcherart Unsinn behauptet, verhält sich ebenso wie jene, die einst behauptet haben, die Erde sei flach. Er sollte diesen Aberglauben auf der Stelle aufgeben.




1. Charles Darwin, The Origin of Species: Faksimile der Erstausgabe, Harvard University Press, 1964, S. 184
2. Richard Monastersky, "Mysteries of the Orient," Discover, April 1993, S. 40.
3. Richard Monastersky, "Mysteries of the Orient," Discover, April 1993, S. 40.
4. Phillip E. Johnson, "Darwinism's Rules of Reasoning," Darwinism: Science or Philosophy by Buell Hearn, Foundation for Thought and Ethics, 1994, S.12

DER BETRUG DES DISCOVERY CHANNEL
MIT "MITOCHONDRIEN EVA"


Der Discovery Channel sendete kürzlich eine Dokumentation unter dem Titel The Real Eve (Die wahre Eva), in der Phantasieszenarien über die Ausbreitung des heutigen Menschen in der Welt vorgestellt wurden, der angeblich durch Evolutionsmechanismen in Afrika aufgetaucht sein soll.
Wissenschaftliche Entdeckungen zeigen jedoch, dass die Evolution des Menschen nichts als pure Phantasie ist und dass alle Behauptungen des Discovery Channel unbegründet sind. Dieser Artikel wird die wissenschaftlichen Fehler des Senders aufzeigen.
Der Film beginnt mit der "Feststellung", alle heute lebenden Menschenrassen stammten von einer einzigen Frau ab, die vor über 130000 Jahren in Afrika gelebt hat, und diese Frau sei der erste Representant von Homo sapiens gewesen, der sich angeblich durch einen Evolutionsprozess entwickelt habe. Die Behauptungen über diese Frau basieren auf Analysen von mitochondrialer DNS, daher wurde dieses mysteriöse Frauenwesen als "Mitochondrien Eva" bekannt.
Es wird suggeriert, diese Menschen hätten den Kontinent verlassen, vielleicht um neue Nahrungsquellen zu finden, und hätten vor etwa 80000 Jahren begonnen, sich über die ganze Welt auszubreiten. Es werden die wahrscheinlichen Routen einer kleinen Gruppe von Menschen in primitiver Kleidung beschrieben und auch Ereignisse, die auf ihrer Reise stattgefunden haben könnten. Auch Klimaveränderungen, die Beziehungen zwischen Neandertalern und dem heutigen Menschen und eine Reihe von Fossilienfunden werden behandelt. Die darwinistische Botschaft ist, jeder heute lebende Mensch sei das Ergebnis von Evolution, und die Spuren dieser sogenannten Evolution könnten in unseren Genen gefunden werden.
Doch die "genetischen Fakten", die diese Behauptungen bestätigen sollen, sind in Wahrheit überhaupt keine objektiven wissenschaftlichen Fakten, sondern Interpretationen im Licht evolutionistischer vorgefasster Meinungen. Sie haben keinerlei reale Basis.
Das beste Beispiel dafür ist das Konzept der "mitochondrialen DNS" (mtDNS), das als Sprungbrett für die weiteren evolutionistischen Behauptungen des Films dient. Mitochondriale DNS Analysen werden wieder und wieder als Beweis angeführt. Die Behauptungen, Homo sapiens sei vor über 130,000 Jahren in Afrika aufgetaucht und die ersten Amerikaner hätten ihren Kontinent vor etwa 20000 Jahren besiedelt und die Spekulationen über Wanderrouten der Afrika verlassenden Menschen, all das basiert auf Analysen der mtDNA.
Tatsache aber ist, dass sich die auf mitochondrialer DNA beruhenden Altersbestimmungen vor kurzem als wissenschaftlich nicht haltbar erwiesen haben!
Bis vor sehr kurzer Zeit war man der Ansicht, mtDNA werde nur durch die Mutter weitergegeben, woraus man ableitete, man könne weibliche mtDNA über die Generationen zurück verfolgen. Evolutionistische Biologen benutzten des öfteren mtDNA Analysen als Grundlage für Spekulationen über den Ursprung des Lebens. Doch aufgrund ihres dogmatischen Glaubens an die Evolution interpretierten sie die mtDNA einseitig und mit dem Vorurteil, die Unterschiede zwischen den verschiedenen untersuchten mtDNA Proben seien durch Mutation entstanden.
Doch eine Erkenntnis, die erst im vergangenen Jahr gewonnen wurde, hat die Vertrauenswürdigkeit dieser Analysen fundamental erschüttert. Ein Artikel im New Scientist mit dem Titel "Mitochondria can be inherited from both parents" (Mitochondrien können von beiden Elternteilen ererbt werden) beschrieb, dass 90% der Mitochondrien eines dänischen Patienten väterlicherseits erebt worden waren. Damit wurde klar, dass die Ergebnisse all der mtDNA Forschungen, die betrieben worden waren, um imaginäre evolutionistische Szenarien zu stützen, hinfällig waren. New Scientist gestand diese Tatsache in folgenden Worten ein:
Evolutionistische Biologen datieren die Divergenzen der Arten anhand der Unterschiede in den Nucleotid Sequenzen der mitochondrialen DNS. Selbst wenn die väterliche DNS nur äusserst selten vererbt wird, könnte dies viele ihrer Erkenntnisse entwerten. (1)
Die These der vom Discovery Channel vorgestellten "Mitochondrien Eva" ist infolgedessen durch diese Entdeckung völlig wertlos. Evolutionistische Quellen wie der Discovery Channel interpretieren die genetischen Unterschiede der Völker der Welt im Licht ihrer eigenen Vorurteile, um ihre eigenen Theorien zu untermauern. Das macht die auf genetischen Analysen basierenden evolutionistischen Behauptungen wertlos.
Eine andere wissenschaftliche Methode, auf die von Evolutionisten gerne verwiesen wird, wenn sie ihre "... aus Afrika" Theorie vorbringen, ist die Y-Chromosomen Analyse. Das Y-Chromosom kann nur durch den Vater vererbt werden. Wenn man Y-Chromosomen- und mtDNSA Analysen vergleicht, wird die Inkonsistenz der Behauptungen der Evolutionisten noch deutlicher. Ausserdem sträuben sich sehr viele Paläontologen, auf genetischen Analysen basierende Chronologien anzuerkennen. Die paläontologische Beweislage ist völlig unvereinbar mit mtDNS- und Y-Chromosomen-Analysen.
Der Wissenschaftler Spencer Wells, der die Unterschiede zwischen den verschiedenen Menschenrassen anhand von Y-Chromosomen-Analysen studierte, meint, alle Menschen stammten von einem gemeinsamen Vorfahren ab, der vor über 60000 Jahren in Afrika lebte. Paläontologen, die ihre Zahlen aus dem Fossilienbestand ableiten, behaupten, der Vorfahr habe schon über 40000 Jahre früher gelebt. Es gibt also einen enormen Unterschied zwischen den Daten, die die Gen-Analyse liefert und denen des Fossilienbestands. Alison Brooks, Paläontologin an der George Washington Universität, sagt, "Die Daten passen nicht sehr gut in die Reihenfolge und die Geographie der Wanderungsmuster, die der Fossielienbestand offenlegt." (2) Der Unterschied zwischen Y-Chromosomen- und mtDNS-Analysen ist sogar noch grösser. Letztere verlegen den Vorfahren noch um weitere 90000 Jahre zurück, also 150000 Jahre vor unserer Zeit.
Evolutionisten können sich also nicht einmal untereinander über die "… aus Afrika" Theorien einigen, die im Discovery Channel diskutiert wurden. Tatsächlich wird diese Theorie von vielen evolutionistischen Anthropologen und Paläontologen vollständig für falsch gehalten. Eine Gruppe von Wissenschaftlern unter der Führung von Alan Thorne und Milford Wolpoff vertritt die "Multi-Regionen Theorie" und liefern Erkenntnisse, die zeigen, dass die "Mitochondrien Eva" These aus dem Reich der Phantasie stammt. Der 68,000 Jahre alte Mungo Mensch, der in Australien von Alan Thorne entdeckt worden ist, lässt die "... aus Afrika" und natürlich die "Mitochondrien Eva" These noch fragwürdiger erscheinen. (3)
Der Grund für die Existenz so vieler einander widersprechender Theorien ist, dass der von ihnen angenommene Prozess der evolutionären Veränderung imaginär und unrealistisch ist. Da es keine Evolutionsprozesse gab in der Vergangenheit, erfindet jeder sein eigenes Szenarium.

Mutationen und die Irreführung mit
der molekularen Uhr
Der Discovery Channel spekuliert lang und breit darüber, wann die ersten Amerikaner ihren Kontinent erreicht haben könnten. Zunächst glaubte man, diese Wanderungswelle habe vor etwa 15000 Jahren stattgefunden. Der Sender beschreibt, wie dieser Zeirahmen aufgrund von mtDNS Analysen auf 20,000 Jahre zurück verlegt wurde. Ein Wissenschaftler berichtete, man habe einen auf Mutation beruhenden Unterschied zwischen den Menschen, die einst die Beringstrasse nach Amerika überquert haben und denen, die in Asien verblieben sind, festgestellt. Weiter spricht er von einer "molekularen Uhr", ein Ausdruck, der regelmässig von evolutionistischen Forschern in die Debatte gestreut wird: "Wenn wir annehmen, dass es einmal in 20000 Jahren eine Mutation gibt..." Doch dies ist nichts als ein evolutionistisches Luftschloss ohne wissenschaftliche Grundlage. Das gesamte Konzept der molekularen Uhr, die angeblich genetische Mutationen steuert, ist völlig unfundiert, ein Ergebnis vorgefasster Meinungen.
Befassen wir uns nun ein wenig eingehender mit diesem Konzept, das die Evolutionisten so gerne anführen, wenn sie die Fakten der Genetik verdrehen.
Die Hypothese der molekularen Uhr nimmt an, dass die Aminosäuren in den Proteinen der Lebewesen – anders ausgedrückt: die Nucleotide ihrer Gene – sich in bestimmten Zeitintervallen verändern. Die im Discovery Channel aufgestellte Behauptung, Menschen durchliefen alle 20000 Jahre eine Mutation, beruht auf dieser Hypothese. Evolutionisten untersuchen die Mitochondrien von Schimpansen und Menschen und identifizieren verschiedene Nucleotide in deren analogen DNS-Abschnitten. Unter der Voraussetzung eines gemeinsamen Vorfahren, der vor etwa 6 Millionen Jahren gelebt haben soll, dividieren Sie die 6 Millionen durch die Zahl der verschiedenen Nukleotide; auf diese Weise kommen sie zu einer Art Zeitplan der angenommenen Mutationen.
Auch diese Behauptungen basieren auf nichts anderem als evolutionistischem Wunschdenken und haben angesichts der wissenschaftlichen Fakten keinerlei Daseinsberechtigung. (Für weitere Details hierzu siehe Der Widerlegte Darwinismus: Der Zusammenbruch der Evolutionstheorie
im Licht der modernen Wissenschaft, Harun Yahya.)
Wie dieser "molekulare Wecker" aufgezogen sein soll, bleibt das Geheimnis von Hirngespinsten der Evolutionisten. Tatsächlich scheint diese "Uhr" aus diesem Grund auch nicht besonders genau zu gehen, wurde doch in einem Artikel in Science behauptet, nach der molekularen Uhr müsse "Mitochondrien Eva" vor nur 6000 Jahren gelebt haben. (4)
All das zeigt, dass die im Discovery Channel vorgestellte These über "Mitochondrien Eva" in Wahrheit völlig bedeutungslos ist. Die Quintessenz hieraus ist, dass Evolutionisten Genuntersuchungen unter dem Einfluss der Illusion des Darwinismus durchführen und dementsprechend genau das sehen, was sie sehen wollen.

Der Neandertal Betrug
In der Sequenz, in der das "… aus Afrika" Szenarium beschrieben wird, wird uns berichtet, wie der heutige Mensch auf die Neandertaler traf, als er Europa erreichte, und es wird eine kurze Information über die Neandertaler gegeben. Obwohl die Neandertaler inzwischen üblicherweise als Menschenrasse angesehen werden, wird er vom Discovery Channel immer noch als primitive Spezies porträtiert. Discovery Channel zeigt den Neandertaler als Urlaute ausstossendes, wildes menschenähnliches Wesen, zuweilen auch heulend wie ein Wolf.
Tatsache jedoch ist: Anatomie und Kultur des Neandertalers betreffende Entdeckungen zeigen, dass es überhaupt nichts "primitives" an ihm gab, sondern dass er einer menschlichen Rasse angehörte, die denken und sprechen konnte und über Kultur und Zivilisation verfügte wie der heutige Mensch.
Die Geschichte dieser evolutionistische Entstellung der Tatsachen reicht zurück ins 19. Jahrhundert, als das erste Neandertaler Fossil 1856 entdeckt wurde. Die verzerrende Skelettrekonstruktion der französischen Anatomin Marcelline Boule führte dazu, dass der Neandertaler als roher, tierischer Affenmensch gesehen wurde, der gebückt durchs Unterholz strolchte und keinerlei Kultur besass. Das Wort "Neandertaler" ging sogar in die englische Sprache als Synonym für einen groben, unwissenden Menschen ein. Neuere Funde beweisen jedoch, dass dieses Bild von den Neandertalern völlig falsch ist, und die Vorstellung, es habe sich bei ihnen um "Affenmenschen" gehandelt, ist inzwischen endgültig ad acta gelegt worden.
Der Discovery Channel dient weiterhin als Plattform für darwinistische Propaganda. Sein Versuch, den Neandertaler als durch Evolution entstanden zu beschreiben, "10 mal näher am Menschen als am Schimpansen", ist ein sinnloser, aus der Luft gegriffener Vergleich.

Schlussfolgerung
Der Dokumentarfim über die "Mitochondrien Eva" des Discovery Channel ist eine gross angelegte Täuschung. Seine sogenannten Analysen haben keinerlei Beweiskraft sondern reflektieren im wesentlichen evolutionistische Vorurteile. Die vom Discovery Channel betriebene darwinistische Propaganda, die die wissenschaftlichen Fakten vollständig ignoriert, ist ad absurdum geführt. Weder der Homo sapiens sapiens - heutiger Mensch - noch der Neandertaler ist eine Art, die sich entwickelt hat. Beide sind Menschen, von Gott erschaffen, mit den überlegenen Fähigkeiten des Denkens und der Sprache.

DIE DINO-VOGEL PHANTASIEN

Im Januar 2003 sendete der Discovery Channel einen Dokumentarfilm über Saurier. Der grösste Teil des Films war der Lebensweise der Saurier gewidmet. Diverse Fossilien wurden präsentiert, es wurde über ihre Fressgewohnheiten spekuliert und darüber, ob es Fleischfresser waren. Anhand der Fossilienfunde, insbesondere jener, die in Asien und Amerika aufgefunden worden sind, versuchte der Film, die Wanderungsrouten nachzuzeichnen, denen die urzeitlichen Giganten gefolgt sein könnten.
Die letzten 10 Minuten des Films bestanden aus einer Einführung in das Thema der "gefiederten Saurier", auf das sich die evolutionistische Propaganda so gerne bezieht. Es wurde behauptet, man hätte an einem Fossil namens Caudipteryx Federn gefunden, und dieses Fossil repräsentiere eine Übergangsform in der sogenannten Vogelevolution.
Die Behauptungen des Discovery Channel über diese Fossilien sind unbegründet. Die Dino-Vogel Theorie, die auf nur zwei Fossilien basiert, widerspricht allen wissenschaftlichen Fakten.
Das erste der beiden beschriebenen Fossilien ist Sinosauropteryx. Als man es 1996 fand, wurde schnell behauptet, es würde Federn ähnelnde Gebilde aufweisen. Detailliertere Analysen erwiesen jedoch 1997, dass von Federn keine Rede sein konnte. Die Evolutionisten mussten daher ihre Behauptung, es habe sich um eine gefiederte Kreatur gehandelt, aufgeben.
Das zweite Fossil, das einst gefiedert gewesen sein sollte, ist Caudipteryx. Evolutionisten stimmen darin überein, dass Caudipteryx nicht fliegen konnte. Das Tier hatte kurze Arme und lange Beine, eine Anatomie, die es als Lauftier auswies. Das Hauptargument jedoch, dass gegen die These spricht, Caudipteryx könnte der Vorfahr der Vögel gewesen sein, ist – sein Alter. Caudipteryx, für Phil Currie eine Übergangsform, ist über 120 Millionen Jahre alt. Archaeopteryx, der älteste bekannte Vogel, ist jedoch 30 Millionen Jahre älter, also 150 Millionen Jahre alt. Archaeopteryx ist ein eindeutiger Beweis, dass Caudipteryx keine Übergangsform gewesen sein kann. Archaeopteryx lebte lange vor Caudipteryx und flog wie heutige Vögel.
Die Dino-Vogel-Theorie benutzt eine eher oberflächliche Propaganda, darum wird sie sogar von etlichen evolutionistischen Wissenschaftlern zurückgewiesen. In einem Artikel im New Scientist legt der berühmte Ornithologe Alan Feduccia die anatomischen Unterschiede zwischen Vögeln und Dinosauriern dar und stellt fest, dass vom paläontologischen Gesichtspunkt her die Theorie schlicht ein Witz ist:
Nun, ich habe seit 25 Jahren Vogel-Schädel studiert, und ich sehe überhaupt keine Ähnlichkeiten. Ich sehe einfach keine... Der theropodische (ein bipedaler, fleischfressender Saurier) Ursprung der Vögel, wird meiner Meinung nach die größte Peinlichkeit der Paläontologie des 20. Jahrhunderts werden.(1)
Ein anderer Ornithologe, Larry Martin, macht folgende Anmerkung in demselben Artikel:
Um Ihnen die Wahrheit zu erzählen, wenn ich den Dinosaurier-Ursprung von Vögeln mit jenen Eigenschaften verteidigen müsste, würde ich jedes Mal sehr verlegen sein, wenn ich aufstehen und darüber sprechen müsste. (2)
Vögel sind der Ursprung von Vögeln. Es steht für Dinosaurier und jedes andere Landtier außer Frage, durch allmähliche Veränderungen flugfähig geworden zu sein, ganz einfach, weil die Körper von Vögeln besonders dafür ausgelegt sind, zu fliegen. Wenn man den Vogelflügel, Federn, Lunge, und andere anatomische Strukturen untersucht, stößt man auf besondere, der Flugfähigkeit angepasste Eigenschaften, die bei keinen Landwesen gefunden werden. Die wichtigste Eigenschaft dieses Designs ist sein nicht zu vereinfachender Aufbau. Flügel, Lunge, und Federn müssen in ihrer vollkommenen Form von Anfang an vorhanden sein damit der Vogelflug möglich ist. Ein türkischer Anhänger der Evolutionstheorie, Engin Konur, sagt:
Der generelle Charakter der Augen und der Flügel ist, dass sie nur funktionieren können, wenn sie völlig entwickelt werden. Ein halb entwickeltes Auge kann nicht sehen; ein Vogel mit halb ausgebildeten Flügeln kann nicht fliegen. Wie diese Organe entstanden, ist eines der Mysterien der Natur geblieben, das erhellt werden muss. (3)

Schlussfolgerung
Im Licht wissenschaftlicher Erkenntnisse ist die Theorie, dass Vögel sich aus Dinosauriern entwickelt haben, wie sie von Discovery Channel behauptet wurde, ungültig. Evolutionistische Quellen wie Discovery Channel verschließen ihre Ohren gegenüber den wissenschaftlichen Tatsachen und fahren fort, diese phantastische Fiktion darzustellen, als sei sie eine wissenschaftliche Theorie. Wir fordern den Discovery Channel auf, diesen von dem berühmten Ornithologen Larry Martin als "peinlich" bezeichneten Betrug zu unterlassen, und Vögel und Dinosaurier zu betrachten als das, was sie sind – verschiedene Arten.


1. Pat Shipman, "Birds Do It... Did Dinosaurs?," New Scientist, 1. Februar 1997, S. 28
2. ebenda
3. Engin Korur, "Secret of Eyes and Wings," Bilim ve Teknik (Science and Technology), Oktober 1984, Nr. 203, S. 25

IRRTÜMER DES DISCOVERY CHANNEL ÜBER
DIE MENSCHLICHE INTELLIGENZ


Der Dokumentarfilm, Evolution: der Urknall des Verstandes, gesendet vom Discovery Channel, zitiert mehrere Behauptungen von Darwinisten über das Thema der menschlichen Intelligenz und menschlicher Kultur. Beträchtlicher Raum wurde den Ansichten solcher in der Wolle gefärbten darwinistischen Wissenschaftler wie Steven Pinker und Richard Dawkins gewidmet. Dieses Kapitel untersucht die Ansichten dieser Darwinisten und legt deren verzerrte Denkweise dar.

Die soziale Identität der Menschheit entstand nicht
durch Mechanismen der Evolution
Am Anfang des Dokumentarfilms wird über die Entdeckung von Schmuckstücken, Verzierungen und Ketten gesprochen, die ungefähr 50,000 Jahre alt sind. Es wird dann vorgeschlagen, dass es eine expolionsartige Entwicklung der Kultur in jener Zeit gegeben haben müsse, wofür verschiedene Schmuckstücke als "Beweise" vorgezeigt werden. Die Schmuckstücke werden den Cro Magnon Menschen zugeordnet. Discovery Channel stellt fest, die Schmuckstücke hätten einer schwangeren Cro Magnon Frau gehört und seien verwendet worden, um eine Nachricht an andere Leute zu senden. Nach der Erklärung, dass solches Benehmen ein Zeichen sozialer Identität sei, wird behauptet, dass diese Menschen soziale Beziehungen herstellten, die in der Natur zuvor unbekannt waren.
Die Behauptungen bezüglich dieses Schmucks sind nicht folgerichtig, da solcher Schmuck nicht "unentbehrlicher" Ausweis" der sozialen Identität ist. Die soziale, mittels dieses Schmucks hergestellte Identität könnte von noch früher lebenden Menschen durch andere Gegenstände, oder sogar auf ganz andere Weise ausgedrückt worden sein, nicht nur durch den Gebrauch von Gegenständen, sondern durch Gesten zum Beispiel. Es gibt keine Basis für die Idee, dass man einfach ein Schmuckstück anschauen und ableiten könnte, dass eine vorher nicht existierende soziale Identität zur Zeit der Fertigung dieser Schmuckstücke begründet worden ist.

Der Neandertaler ist in Wahrheit ein Mensch
Mehrere anatomische und kulturelle Eigenschaften des Neandertalers werden durch den Discovery Channel verdreht. Diese Verdrehung kann schon in der Interpretation des Wortes "Neandertaler" gesehen werden. Der Dokumentarfilm spricht vom Neandertal Menschen als "primitiven Steinzeit-Menschen". Tatsache ist, dass Neandertaler nichts dergleichen bedeutet. Der Name dieser menschlichen Rasse stammt vom Neandertal in der Nähe von Düsseldorf. Bergleute entdeckten den ersten Neandertaler 1856 beim Kohleabbau im Neandertal.
Im Dokumentarfilm wird der Neandertaler beschrieben mit einem starken Körper und einer schrägen, schmalen Stirn, worauf über seine künstlerischen Fähigkeiten spekuliert wird. Uns wird gesagt, dass er keine Höhlenzeichnungen zurückließ und es infolgedessen "keine Hinweise betreffend seines zivilisatorischen Niveaus" gebe. Der Film beschreibt den heutigen Menschen andererseits als künstlerisch begabt und kreativ.
Was aus diesem anatomischen und künstlerischen Vergleich des heutigen Menschen und dem Neandertaler als Rückschluss gezogen werden kann, ist jedenfalls nicht eine Überlegenheit in der Entwicklung. Die Tatsache, dass Neandertaler starke Körper und schmale Stirnen hatten, reicht bei weitem nicht aus, zu zeigen, dass sie eine primitive Art waren. Aufgrund der Tatsache, dass Nordeuropäer gross sind, behaupten wir schliesslich auch nicht, dass sie roher und primitiver sind, als die kleineren Chinesen oder Pygmäen. Knochen und Skelettstruktur sind kein Kriterium, um auf Verhalten und Intelligenz zu schliessen.
Wenn andererseits anatomische Eigenschaften als solche Kriterien betrachtet werden sollen, dann müsste gemäß der Logik der Anhänger der Evolutionstheorie der Neandertaler als intelligenter betrachtet werden als der heutige Mensch, da die Anhänger der Evolutionstheorie den Grad der menschlichen Intelligenz auf die Gehirngröße stützen. Das Gehirnvolumen des Neandertalers Mannes ist um ungefähr 13% größer als das seines heutigen Kollegen.
Die Tatsache, dass keine Neandertaler-Zeichnungen auf den gegenwärtigen Tag überkommen sind, ist ebenso kein Zeichen von Primitivität. Es gibt moderne Gesellschaften, die wenig Interesse an der Kunst oder Malerei haben. Auf ihren Mangel an gegenständlicher Kunst schauend, ist alles, was man über den Neandertaler sagen kann, dass er in der gegenständlichen Kunst zurückgeblieben war. Die Neandertaler als primitive Übergangsform darzustellen, weil sie keine Bilder malten, ist nichts anderes als ein Vorurteil.
Eine aus einer Neandertaler-Siedlung in Slowenien ausgegrabene Flöte demonstriert, dass diese Menschen Musikkultur besassen. Diese Flöte ist das älteste bekannte Musikinstrument. Gefertigt aus einem Bärenknochen, ist sie imstande, dank vier in sie gebohrter Löcher Töne zu erzeugen. Es gibt keinen Zweifel, dass es nur dann möglich ist, eine Flöte herzustellen und Melodien darauf zu spielen, wenn die Fähigkeit der abstrakten Vorstellung vorhanden ist. Es gibt keinen Grund, nicht anzunehmen, dass diese Leute, die Musik erfanden und Melodien spielten, sich auch beim Tanz unterhielten.
Außerdem ist nachgewiesen worden, dass die Neandertale ihre Krankes und Verletzten behandelten und ihre Toten mit Blumen begruben. Das zeigt, dass sie soziale Wesen mit den Affekten von Liebe und Zuneigung waren. Zu behaupten, dass Neandertaler primitiv waren und auf einem niedrigeren Entwicklungsniveau als der heutige Mensch lebten, ist nichts als das eigene Vorurteil des Discovery Channel.

Das von Steven Pinker verborgene Dilemma
des Materialismus
Der Discovery Channel berichtete auch kritiklos über die Irrtümer von Steven Pinker, Psychologe am Massachusetts Institute of Technology, bezüglich des Ursprungs des menschlichen Sozialverhaltens, ob sie wahr seien. Pinker behauptet:
Die tatsächliche Organisation des Verhaltens beginnt bei dem Niveau der individuellen Nervenzellen und deren Verbindungen, und wir haben Einhundert Millionen Nervenzellen mit wahrscheinlich Einhundert Trillionen Verbindungen. Es ist umwerfend, an all die verschiedenen Möglichkeiten zu denken, wie sie im Kopf eines Babys angeordnet werden. Und viel an unserer Evolution bestand nicht nur darin, immer mehr von ihnen anzusammeln, sondern auch in der besonderen "Verdrahtung", die Intelligenz befördert. (1)
Wie Pinker klar macht, ist das menschliche Gehirn ist eine äusserst komplizierte Struktur. Es wird sogar als in wissenschaftlichen Zeitschriften" als das kompliziertste Ding im Universum" beschrieben. Sein Design und seine Verarbeitungs-Kapazität werden sogar von Computeringenieuren als Modell verwendet. Dr Kerry Bernstein, leitender Wissenschaftler bei IBM, sagt in einem bei www.MSNBC.com veröffentlichten Interview im Rahmen eines Berichts mit dem Titel "Computer können viel vom Gehirn lernen", dass er regelmässige jährliche Symposien in der IBM Zentrale organisiert, in denen die IBM Ingenieure von Neurologen über die Funktionen des menschlichen Gehirns unterrichtet werden. Bernstein sagt, dass die Operationen des Gehirns könnten nicht exakt imitiert werden. Es arbeite mit einer Taktfrequenz von ungefähr 12 Kilohertz - 12000 Operationen pro Sekunde - und verbrauche dabei nur einen Bruchteil der Energie eines Computers; das mache es um ein Vielfaches effizienter als den schnellsten Computer. "Der Grund liegt in den physikalischen Beschränkungen, denen jede Elektronik unterliegt. Das Gehirn dagegen hat enorme Parallel-Verarbeitungskapazitäten. Das bedeutet, ein einziges Datenbit kann an 100000 Neuronen gleichzeitig übertragen werden." sagte er. (2)
Entsprechend seinem überlegenen Design funktioniert das Gehirn auch äusserst effizient. Martin S. Banken, Professor für Optometrie und Psychologie an der University of California Berkeley, sagt, "Die Effizienz des Gehirns besteht darin, dass es keine Energie vergeudet, die Informationen aufrechterhält, die es wahrscheinlich im "echten" Leben nicht brauchen wird. "(3)
Wie wir gesehen haben, gibt es ein phänomenales Design in Organisation und Funktion des Gehirns. Pinker und andere Darwinisten behaupten jedoch, dass diese Ordnung innerhalb des Gehirns aufgrund zufälliger Veränderungen geschah. Sie behaupten, dass Atome dieses großartige Design im Menschengehirn von allein als das Ergebnis eines langen "Entwicklungsprozesses" begründeten, auf nichts anderem als Zufall beruhend. Diese Behauptung hat keinerlei wissenschaftliches Fundament und ist eine Beleidigung der menschlichen Vernunft. Die Genforschung hat gezeigt, dass Mutationen den Genen keine Information hinzufügen können und dass ihre Wirkungen immer zerstörerisch sind.
Nicht eine einzige künstliche, in Laboratorien herbeigeführte Mutation hat jemals einem einzelnen Wesen einen Vorteil gebracht. Mutierte Embryos wurden tot oder verkrüppelt geboren. Es ist klar, dass Mutationen niemals die "Ordnung" innerhalb des Gehirns herstellen konnten. Das ist ebenso unmöglich, wie eine elektronische Rechenmaschine mit einem Hammerschlag in den kompliziertsten Computer in der Welt zu verwandeln.
Die Behauptung Verhalten hätte mit den Nervenzellen und den Verbindungen zwischen ihnen zu tun, ist ein ebensolches Dogma. neuronale Aktivitäten sind zwar im Gehirn entdeckt worden, doch es gibt keine Erklärung, die das Bewusstsein, die Quelle des menschlichen Verhaltens, auf das Gehirn reduzieren könnte.
Verhalten besteht aus der Auswahl einer von vielen möglichen Handlungen des Menschen, um sich an seine Umgebung anzupassen oder diese Umgebung sich selbst anzupassen. Die Fähigkeit solchen Verhaltens ist davon abhängig dass er Kenntnisse - mit anderen Worten – ein Bewusstsein von seiner Umgebung hat. Bewusstsein ist jedoch eines der Hauptprobleme, denen der Materialismus sich gegenüber sieht, da es sich als unmöglich erwiesen hat, Bewusstsein auf Materie zu reduzieren: Noch nie sind jemals Hinweise darauf gefunden worden, wo das Bewusstsein im Gehirn wohnt, und wie es entsteht.
Die Frage, wie Bewusstsein im Menschen, einer Ansammlung von Zellen, "geschieht", ist ein Mysterium für Materialisten. Gehirn-Studien und -Experimente und alle Theorien sind daran gescheitert. Colin McGinn, Autor des Buches Das Problem des Bewusstseins, gibt diesen Misserfolg zu:
Wir haben uns lange Zeit bemüht, das Problem, wie der Geist in den Körper gelangt, zu lösen. Es hat unseren besten Anstrengungen beharrlich widerstanden. Das Geheimnis ist immer noch da. Ich denke, dass die Zeit gekommen ist, um aufrichtig zuzugeben, dass wir das Mysterium nicht lösen können. (4)
All das offenbart, dass Bewusstsein nicht auf die Gehirnzellen beschränkt ist. Steven Pinker ist sich des Dilemmas vollkommen bewusst, das das Bewusstsein für den Materialismus darstellt. Durch die Reduzierung von Verhalten auf Verbindungen zwischen Gehirnzellen versucht er, dieses Dilemma zuzudecken, dem Materialismus ins Gesicht sieht, anstatt eine konsequente Erklärung anzubieten.

Verhalten, dass die soziale Stellung sichern soll,
ist kein Beweis für Evolution
Bestimmte Aspekte des Schimpansen-Verhaltens heranziehend, versucht der Discovery Channel eine Beziehung zwischen ihnen und dem Menschen herzustellen. Der Dokumentarfilm erklärt dass, wenn sich ein Schimpanse bemüht, einen anderen Schimpansen zu beeinflussen, dessen Freundschaft er zu gewinnen hofft, er ein anderes Tier angreift, wenn dieses beginnt, die Gemeinschaft zu verärgern, so die Nachricht sendend, dass der Feind meines Freundes mein Feind ist. Doch dieses Beispiel gründet auf ein blosses Vorurteil: Schimpansen verstehen wie wir die Bedeutung bestimmter Signale, die die soziale Position bedrohen.
Die Tatsache, dass Mensch und Schimpanse solch ähnliches Verhalten zeigen, kann nicht als Beweis einer evolutionären Beziehung zwischen ihnen vorgebracht werden. Solche Demonstrationen der Stärke können auch bei anderen Tieren beobachtet werden. Elefanten erlauben zum Beispiel anderen Elefanten nicht, in Gebiete einzudringen, die ihrer Herde gehören. Auch wird der Elefant, der den Kampf um die Führung der Herde gewinnt, als der neue Führer von den anderen Mitgliedern der Gemeinschaft anerkannt. Wie die Schimpansen sind viele andere Tiere fähig, Nachrichten an andere Mitglieder der Gruppe zu senden, um ihre eigene soziale Position zu verteidigen. Doch bedeutet die Tatsache, dass Elefanten wie Menschen ihrer sozialen Position eine Bedeutung beimessen, natürlich nicht, dass es irgendeine evolutionäre Beziehung zwischen beiden gibt.
Der Discovery Channel macht auch darwinistische Propaganda, indem die Bilder einer Gruppe Schimpansen mit dem Kommentar begleitet, die Menschen hätten sich von den Schimpansen vor ungefähr 6 Millionen Jahren abgespalten und als ein getrennter Zweig von Primaten weiterentwickelt. Die Wahrheit ist jedoch, dass wie andere Arten in der Natur auch, Menschen und Schimpansen völlig verschiedene Wesen sind. Die Behauptung, dass sie sich von einander vor 6 Millionen Jahren durch einen Entwicklungsprozess trennten, hat keine wissenschaftliche Basis, und ist nur eine darwinistische Vermutung. Wissenschaftliche Erkenntnisse haben offenbart, dass die Bedeutung der Fossilien, die als Beweise für diese Behauptung vorgebracht werden, völlig verdreht worden ist. Diese Fossilien sind keine sogenannten Übergangsformen, sondern Überreste ausgestorbener Menschenrassen oder Affenarten. (Für nähere Informationen über den Zusammenbruch Evolutionstheorie siehe Harun Yahya, Der Evolutionsschwindel.)

Die darwinistisch vorgefasste Meinung
des Discovery Channel über Sprache
Der Dokumentarfilm enthält auch Spekulation über den Ursprung der Sprache, die völlig auf Phantasie und Vorurteilen beruhen. Die sozialen Vorteile, die der Mensch durch die Sprache erhält, werden als Vorteile beschrieben, entstanden im sogenannten Prozess der Evolution. Dann wird die Behauptung aufgestellt, dass der sozial Stärkste während des angeblichen Entwicklungsprozesses selektiert worden ist.
Der Discovery Channel ist außerstande, irgendeinen wissenschaftlichen Beweis für diese Behauptung zu erbringen und er behandelt das Thema auf dem Niveau einer Märchenerzählung. Er greift die Fähigkeit der Sprache des Menschen heraus und klebt ihr das Etikett der natürlichen Selektion auf, die klassische Idee der Evolutionstheorie. Es ist wohl überflüssig, festzustellen, dass die verfälschte, einseitige Darstellung von Fakten nicht als wissenschaftliche Erkenntnis gelten kann.
Sprache, die dem Menschen erlaubt, zu denken und die Kommunikation mit anderen auf die vollkommenste Weise zu gründen, ist eine wunderbare dem Menschen einzigartige Fähigkeit. Alle Menschen besitzen die Fähigkeit, Sprache zu lernen, vom Moment ihrer Geburt an. Ein Baby, geboren irgendwo in der Welt, kann jede Sprache, gesprochen irgendwo in der Welt, lernen.
Strukturell beruht Sprache auf komplizierten grammatischen und syntaktischen Regeln. Ein Äußerung, bestehend aus zwei oder drei Worten, mag als etwas einfaches scheinen. Doch damit ein Mensch sie erzeugen kann, müssen sehr viele sehr komplizierte Prozesse innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums ausgeführt werden. Abstrakte Vorstellungen des fraglichen Sachverhalts werden ins Gedächtnis gerufen, die angemessenen Wörter werden gewählt, und dann werden die Wörter in der richtigen Reihenfolge angeordnet. All dies muss für jeden eigenen Gedanken gelingen, der anderen mitgeteilt werden soll.
Frank Guenther von Universität von Boston sagt, "Sprache ist sicher die komplizierteste motorische Tätigkeit, die der Mensch vollbringt." (5) Guenther führt aus, dass das Gehirn während des Sprechvorgangs mehr als 100 Muskeln in Gesicht, Hals, Brust und Bauch steuert, und er betont, das all dies spontan geschieht, ohne dass man darüber nachdenken müsse. Guenther beschreibt, wie ein fünfsilbiges Wort, einschließlich elf getrennter Phoneme, von den meisten Menschen in weniger als einer Sekunde ausgesprochen werden kann. Außerdem müssen wir uns nicht damit befassen, welche Muskeln zu straffen oder zu lockern sind, während wir sprechen. Sprachfähigkeit ist wirklich ein Wunder.
Sich bemühend, eine darwinistische Erklärung des Ursprungs der Sprache anzubieten, befasst sich der Discovery Channel auch mit dem Einfluss von "Smalltalk" auf die natürliche Selektion. Nachdem der Film feststellt, dass zwei Drittel aller Gespräche der Menschen aus "Smalltalk" bestehen, wird behauptet, Smalltalk sei somit die Hauptsache an der menschlichen Kommunikation, und wer ihn am besten beherrsche, gewinne Informationen, mit Hilfe derer er mit anderen erfolgreicher verhandeln könne, und aus diesen Grund sei Smalltalk ein evolutionärer Vorteil.
Diese Behauptung ist natürlich an den Haaren herbeigezogen. Wenn sie stimmen würde, dann müssten diejenigen, die am meisten sinnloses Zeug reden, die respektiertesten Personen der Gesellschaft sein.

Richard Dawkins' Verdrehungen
Der Discovery Channel gibt auch den Behauptungen von Richard Dawkins, Zoologe an der Universität Oxford und unbelehrbarer Darwinist und Atheist breiten Raum. Dawkins denkt über alle Formen kulturellen Verhaltens nach und fasst sie unter dem Begriff "Memes" zusammen. So wie sich die Gene von Körper zu Körper übertragen, so verbreitet sich – nach Dawkins – ein Meme beim Übergang auf psychologisch-kommunikativer Ebene "von Gehirn zu Gehirn". Dieser Vorgang kann als Imitation bezeichnet werden; Beispiele dafür sind Ideen, Moden oder Schlagworte. Ein Meme kann erst dann als solches bezeichnet werden, wenn es die Übertragung seiner selbst von einer Person auf eine weitere bewirkt hat. Das relevanteste Merkmal von Memes ist somit die Eigenschaft der Replikation: Sie kopieren sich unter bestimmten Bedingungen selbsttätig. Die Vermehrung und Verbreitung wird dadurch intensiviert, dass Memes grundsätzlich zwischen beliebigen Individuen ausgetauscht werden können, während Gene nur von Eltern zur nächsten Generation übertragen werden können. In beiden Fällen kommt es bei falscher Informationsübertragung zu Mutationen.
Dawkins Vorstellung: so wie konkurrierende Gene die biologische Evolution formten, so formen konkurrierende Memes Verstand und Kultur. Für ihn sind Memes – Nachahmung und Anpassung – die treibende Kraft der menschlichen Evolution.
Die Ideen, die Dawkins mit der Vorstellung von Memes beschreibt, können sich natürlich ändern und sich entwickeln. Zum Beispiel können Ideen besprochen werden, und andere Ideen hinzugefügt werden. Kultureller Fortschritt kann so stattfinden. Zusätzlich kann menschliches Verhalten erfolgen und das Verhalten anderer Menschen kann imitiert werden. Es gibt nichts Falsches an den Gedanken von Dawkins bis zu diesem Punkt. Der Fehler liegt in der Überlegung, das sei Beweis für die sogenannte Evolution des Menschen. Nachahmung hat mit abstraktem Denken zu tun. Der Mensch ist das einzige Wesen, das Verstand und die Fähigkeit zur Entwicklung, Kopie und Übertragung von Ideen besitzt. Mimikri kann unmöglich die Basis von Beziehungen zwischen Menschen – die Kunstwerke schaffen, wissenschaftliche Theorien entwickeln und politische Strukturen etablieren – und Tieren ohne die Fähigkeit des abstrakten Denkens sein. Anstatt Eigenschaften zu definieren und zu betrachten, die den Menschen einzigartig machen, sollte Dawkins zuerst einmal erklären, wie es dazu kam, dass sich während des angeblichen Übergangs vom Tier zum Menschen das abstrakte Denken entwickeln konnte.
Was Evolutionisten nicht beantworten können, ist die Frage: Wie ist es möglich, dass ein Tier, das nicht denken und sprechen kann und das keine vielschichtigen Beziehungen zwischen ihm selbst, seinen Artgenossen und seiner Umgebung aufbauen kann, sich in ein menschliches Wesen verwandelt, fähig zu denken, zu sprechen, von hoher Intelligenz und vernunftbegabt? Welcher Menchanismus der Evolution soll diese geistige Kluft überbrückt haben?
Natürlich haben weder Dawkins noch andere Anhänger der Evolutionstheorie eine befriedigende Antwort auf diese Fragen. Das liegt daran, das es unmöglich ist, abstraktes Denken materialistisch zu erklärten, wie Colin McGinn zugegeben hat.
Dawkins hat keine Beweise dafür, wie die sogenannte Evolution diese Kluft überbrückt haben könnte, und sein Anspruch ist völlig imaginär.
"Wenn kulturelle Akkumulation sich wie DNA-Moleküle vererbt, dann könnte eine neue Theorie des Darwinismus aufgestellt werden."
Es folgt kein weiterer Kommentar mehr dazu nach dieser letzten Anmerkung des Discovery Channel. Doch muss eine Erklärung dessen, was kulturelle Akkumulation ist, und wie die Kultur des Menschen aus solch einer Akkumulation erstehen konnte, gegeben werden. Deshalb haben diese oberflächlichen Behauptungen überhaupt keine Bedeutung auf wissenschaftlichem Niveau.
Die Behauptung, es gebe Konkurrenz zwischen Genen, und diese Konkurrenz gestalte die biologische Evolution, erweist sich angesichts der Wirkung der Mutationen als falsch. Wie alle Anhänger der Evolutionstheorie hat Dawkins die dogmatische Idee übernommen, dass die riesige Menge der in der DNA verborgenen Information zufällig entstand. Die Gen-Forschung hat gezeigt, dass es Mutationen unmöglich ist, Informationen zur DNS einer Art hinzuzufügen und sie dadurch in andere Arten zu verwandeln.

Schlussfolgerung: Der Ursprung des menschlichen Verstandes
ist die Schöpfung, kein "Urknall" der Evolution
Menschen sind anderen Wesen überlegen. Die vom Menschen begründete Zivilisation offenbart eine außergewöhnliche Anhäufung von Kenntnissen. Philosophie, Medizin, Universitäten, Wissenschaft, Technologie, Politik, Kunst… der Ursprung von all dessen ist das Bewusstsein. Bewusstsein, Sprache, und Sprachvermögen können durch den Materialismus nicht erklärt werden. Der Mensch hat keine physische oder psychologische Beziehung zu Schimpansen. Man kann nicht von einem Urknall der Evolution, durch den das Bewusstsein entstanden sein soll, sprechen. Der große Fehler des Darwinismus wird hier deutlich. Mutationen können keinen "Urknall" im Menschengehirn verursacht haben und das komplizierteste Phänomen der Welt, das menschliche Bewusstsein herbeigeführt haben.
Die Wahrheit, die Evolutionisten sich weigern zu akzeptieren, ist einfach: Es ist unmöglich, das menschliche Bewusstsein in materialistischen Begriffen zu erklären. Die einzelnen Atome des Gehirns können nicht fühlen, etwas wissen oder sprechen. Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass die Ursache des menschlichen Bewusstseins nicht in den Atomen liegt, sondern in der Eingebung durch unseren Herrn.


1- Steven Pinker, Evolution of the Mind, WGBH Educational Foundation http://www.pbs.org/wgbh/evolution/library/07/2/text_pop/l_072_03.html
2- Ruthland Herald, "IBM engineer looks to brain for new technology," 12. April 2003, http://rutlandherald.nybor.com/Archive/Articles/ Article/49517
3- "Brain's method of merging input depends on which senses supply it" http://www.eurekalert.org/pub_releases/2002-11/uop-bmo111902.php
4- Colin McGinn, "Can We Solve the Mind-Body Problem?" Mind, 98 (1989), S. 349
5- "Repeat After Me," Discover, November 2002

DAS SPINNEN-DILEMMA
DES DISCOVERY CHANNEL


Discovery Channel sendete kürzlich einen Dokumentarfilm mit dem Titel Discovery Journal: The Spider (Die Spinne). Der Film gibt Beispiele der Jagdtechniken verschiedener Spinnenarten und betont, aus welch hervorragender Substanz der Faden der Spinne besteht, der höher belastbar ist als Stahl. Dann werden die industrietechnologischen Bereiche genannt, in denen dieses Material eingesetzt werden könnte, wenn es erst einmal gelungen sei, es künstlich herzustellen. Es war ein sehr unterhaltsames Programm, mit vielen Nahaufnahmen von Spinnen und ihren Netzen. Doch als es um die Herkunft der Spinnen ging, erfolgte ein Kommentar, der augenblicklich einen Schatten auf die Wissenschaftllichkeit des Films warf: "Es ist mit Sicherheit nicht einfach, dieses Material zu reproduzieren, denn es ist das Ergebnis von 380 Millionen Jahren volution."
Der einzige "Beweis", der für diese Behauptung vorgebracht wird, sind die Aussagen eines Wissenschaftlers, der eine 380 Millionen Jahre alte Spinndrüse fand. Er behauptete, die Vorfahren der Spinnen entdeckt zu haben, nachdem er einige Felsen zerlegt hatte und die Bruchstücke unter dem Mikroskop untersuchte. Dabei habe er die zuvor im Fels eingeschlossene Spinndrüse entdeckt. Doch nicht der geringste Beweis wurde angeboten, dass diese Drüsen zu "Vorfahren der Spinnen" gehörten und nicht einfach zu Spinnen. Die Drüsen weisen keine Anzeichen einer Übergangsform auf und es wurde kein Unterschied zwischen ihnen und denen heutiger Spinnen gefunden.
Discovery Channel's Darstellung dieses Fossils als Vorfahr ver Spinnen ist eine Irreführung. Die Wissenschaft weiß seit über 20 Jahren, dass es keinen Unterschied gibt zwischen 380 Millionen Jahre alten und heutigen Spinnen.
Auf ihrer jährlichen Konferenz 1983 stellte die amerikanische Vereinigung für die Förderung der Wissenschaft (American Association for the Advancement of Science, AAAS) wichtige Fossilien-Funde bezüglich dieser Wesen vor. Das Interessante an diesen 380 Millionen Jahre alten Fossilien von Spinnen, Zecken, und Tausendfüßlern besteht darin, dass sie nicht von ihren modernen Gegenstücken zu unterscheiden sind. Einer der Wissenschaftler, die die Fossilien untersuchten, bemerkte, dass "sie aussahen, als ob sie gestern gestorben sein könnten." (1) Auf der Website des australischen Museums wird festgestellt, dass 380 Millionen Jahre alte Exemplare der Spinne Attercopus fimbriungus schon damals Organe zur Seidenerzeugung besaßen (2) und dass diese Fossilien den Ursprung von Spinnen auf die realistischste Weise widerspiegeln und die Behauptungen des Discovery Channnel widerlegen: Spinnen sind kein Ergebnis der Evolution, sondern erschienen plötzlich auf der Erde und haben sich in den darauf folgenden Jahrmillionen nicht verändert.
Andererseits zeigt dies auch, dass die Interpretationen der Anhänger der Evolutionstheorie über die Seide der Spinne und die komplizierten Eigenschaften ihres Netzes äußerst gezwungen wirken. Zum Beispiel ist der Spinnenfaden so leicht, dass ein Kilogramm davon dreimal um die Erde reichen würde. Trotz dieses extrem geringen Gewichts ist der Spinnenfaden fünfmal stärker als Stahl desselben Gewichts. Dank seiner Elastizität kann er bis auf das Vierfache seiner Länge gedehnt werden. All dies wird ermöglicht durch die spezielle Struktur der Atome, aus denen der Spinnenfaden zusammengesetzt ist. Obwohl Spinnenseide in der "verarbeiteten" Form des Netzes fest ist, ist sein Material zunächst eine Flüssigkeit im Körper der Spinne. Sobald es mit Luft in Kontakt kommt, wird es als Ergebnis einer schnellen chemischen Reaktion fest. Doch der Spinnenfaden, "auf den Chemiker und Material-Wissenschaftler neidisch blicken," wie eine amerikanische Zeitung schrieb, kann auch in seine ursprüngliche Form zurückkehren, wenn die Spinne ihr eigenes Netz frisst. Dieses "Recycling" liefert der Spinne neues Rohmaterial für weitere Netze. (3)
Auch das Spinnen des Netzes ist ein kompliziertes Unterfangen. Obwohl das Gehirn der Spinne nicht größer ist als ein Salzkoen, ist ein architektonischer Plan in ihrem Netz sichtbar. Die Spinne lässt ihren Faden fallen und wartet auf den Wind, der sein Ende irgendwo hinträgt, wo er festkleben kann. Nun befestigt die Spinne ihr Ende des Fadens an einem zweiten passenden Punkt. Wenn auf diese Weise mehrere sich kreuzende Fäden installiert sind, beginnt sie, die Lücken zwischen ihnen mit kreisförmig gesponnenen Fäden auszufüllen. Ein Beutetier, dass mit dem Netz in Kontakt kommt, wird schnell unbeweglich gemacht. Doch die Spinne selbst kann sich in ihrem klebrigen Netz ungehindert bewegen.
Wenn die Spinne durch Evolution entstanden sein soll, dann müssen die komplexen biochemischen Strukturen des Spinnennetzes und die komplizierte Webtechnik der Spinne sich durch Mutationen herausgebildet haben. Es ist einsehbar, dass dies unmöglich ist. Es gibt dafür auch keinerlei experimentellen, Anschauungs- oder Fossilienbeweis, der diese Behauptung der Evolutionisten bestätigen würde.
Im Gegenteil, die Beweise versetzen der Evolutionstheorie einen weiteren schweren Schlag: Die Tatsache, dass 380 Millionen Jahre alte Spinnen-Fossilien sich nicht von heutigen Spinnen und den komplizierten Strukturen ihrer Netze unterscheiden, ist eine unüberwindliche Schwierigkeit für die Anhänger der Evolutionstheorie. In Anbetracht dieser Schwierigkeiten lehnt der Discovery Channel es ab, die Frage näher zu erörtern, wie ein Organ, das eine Substanz mit solch überlegenen Eigenschaften erzeugt, die Wissenschaftler nicht imitieren können, sich zufällig durch Mutationen entwickelt haben könnte. Er zieht sich daher auf alte, bekannte Erklärungsmuster zurück. Die Spinnen hätten ihre Nester in Form eines nach unten zeigenden Trichters zwischen Pflanzen am Boden gebaut. "Aus diesen Nestern wurden im Lauf der Entwicklung Seidennetze, als die Spinnen begannen, in den Bäumen zu leben. Sie drehten sich seitwärts, nahmen ihre heutige Form an und das kreisförmige Spinnennetz war entstanden."
Beim Discovery Channel mag man der Auffassung sein, diese Geschichte überwinde das Problem des Ursprungs von Spinnen. Doch das Netz, das am Anfang der Geschichte steht, muss bereits aus Spinnenfaden mit einer fehlerfreien Struktur gemacht worden sein. Da es keinen Beweis gibt, dass das dicht am Boden befindliche Netz evolutionistisch gesehen älter ist, wohingegen die höher angebrachten Netze neuer sein sollen, stellt er die Spinnweben in eine imaginäre Chronologie.

Schlussfolgerung
Die Ideen des Discovery Channel über den Ursprung von Spinnen sind nur Ausdruck seiner Verlegenheit bei diesem Thema. Die wahre Herkunft der Spinnen und ihrer Netze ist die Schöpfung. Es ist Gott, der Herr der Welten, der Besitzer unendlicher Weisheit und Macht, der die Spinne und erschafft und sie inspiriert, ihr Netz zu spinnen. Ganz gleich wie unermüdlich sie es auch versuchen, die Evolutionisten können diese offensichtliche Wahrheit nicht länger verbergen.